Homepage des Städtepartnerschaftsvereins Ibbenbüren e. V. - Arbeitsgruppe Gourdon
 
Städtepartnerschaft - Jumelage Ibbenbüren - Gourdon
Paris - Champs-Élysées - Foto Brigitte Striehn
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Aktuell/Actuel - Arbeitsgruppe Gourdon/Webseite - Dernière mise à jour le 05. 08. 2016
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Pfeil Aktuell/Actuel - Arbeitsgruppe Gourdon/Webseite - Aktuell/Actuel - Arbeitsgruppe Gourdon/Webseite
 


spacer Beiträge: 2008 - 2016

Frankreich bei den Olympischen Spielen in Brasilien
Erklärung von Staatspräsident François Hollande zum Attentat in Saint-Etienne-de-Rouvray - 26. Juli 2016
Schrecken hat sich erneut über Frankreich gelegt - 15:07:2016
Staatspräsident Hollande: Frankreich ist stark und es steht immer wieder auf - 14. November - 2015
Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Parlament zum Terror in Paris - 15. Januar
Millionen Menschen setzten Zeichen gegen den Terror
Rede von Staatspräsident François Hollande zu den Attentaten an die Nation. 9. Januar 2014
Ansprache von Staatspräsident François Hollande nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo, Paris, 7. Januar 2015
Bundespräsident Joachim Gauck empfängt (02.09.2014) neuen französischen Botschafter Philippe Etienne
Erneute Kabinettsumbildung in Frankreich - 26.08.2014
Künstler aus dem Tecklenburger Land stellten Kunstwerke in Gourdon aus
Europawahlen 2014 in Frankreich - Elections européennes 2014 en France
Ergebnisse der Wahlen zum Europäischen Parlament
Kommunalwahlen in Frankreich 2014. In Ibbenbürens Partnerstadt Gourdon haben sich zwei Kandidaten zur Wahl gestellt:
Franzosen in Ibbenbüren: "Die Nachbarschaftshilfe ist stärker". IVZ Online vom 22.01.2013
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik am 14. September 2012
Machtwechsel im französischen Parlament. Frankreichs Sozialisten sind auf Gewinnerkurs
Die Zusammensetzung der Regierung von Premierminister Jean-Marc AYRAULT - 16. Mai 2012
Präsidentschaftswahlen 2012. Resultat der Stichwahl vom 06. Mai 2012
Präsidentschaftswahlen 2012: Resultat des 1. Wahlgangs am 22. April 2012
Programm zum Jubiläum "10 Jahre Städtepartnerschaft Ibbenbüren - Gourdon"
Stellungnahme der französischen Regierung zur Katastrophe in Japan und zu den Konsequenzen für die Atomanlagen in
Frankreich
:
Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon
Pressebericht zur Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon
Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon im September 2010
Le Clézio erhält Literatur-Nobelpreis
Treffen mit französischen Schülern, Musikern und Taijiquan-Sportlern - 14. - 19. April 2008
Ein Hauch von Provence in Laggenbeck - 9. April 2008
Neue Bürgermeisterin in Gourdon - Marie-Odile Delcamp - Kommunalwahlen März 2008





spacer Französische Flagge Frankreich bei den Olympischen Spielen in Brasilien
05.08.2016

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Frankreich wird bei den am 5. August 2016 beginnenden Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro mit der Rekordzahl von 395 Sportlern vertreten sein. In 205 (London: 189) von 306 Wettbewerben kämpfen französische Sportlerinnen und Sportler um eine möglichst gute Platzierung. Besonders stark vertreten ist das Land dabei in den Mannschaftswettbewerben. Das ambitionierte, aber durchaus realistische Ziel, ist ein 5. Platz in der Nationenwertung. 2012 in London belegte Frankreich mit insgesamt 35 Medaillen hinter Deutschland den 7. Platz.

Die Fahne der französischen Mannschaft beim Einlauf bei der Eröffnungsfeier wird der Judoka und Goldmedaillengewinner von 2012 Teddy Riner tragen. Ein gutes Abschneiden der französischen Olympiamannschaft würde dabei sicher der Bewerbung von Paris als Ausrichter der Olympischen Spiele 2024 gut zu Gesicht stehen. Staatspräsident François Hollande nimmt an den Eröffnungsfeierlichkeiten in Rio de Janeiro teil und machte sich vorab im Mannschaftslager der französischen Mannschaft im olympischen Dorf und bei Gesprächen mit Verantwortlichen des IOC und der Veranstalter ein Bild von diesem Großereignis.


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Frankreich als Ausrichter großer Sportereignisse

Mit der Organisation von vielen großen Sport-Events stellt Frankreich vor dem Hintergrund der Olympiakandidatur von Paris seine Qualitäten als Ausrichterland großer Sportereignisse immer wieder unter Beweis.


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Französischer Sport - engagiert für Integration und gegen Doping

Zur Absicherung der Erfolge der französischen Athleten sowie zur Förderung der sportlichen Betätigung der Jugendlichen hat das Ministerium für Sport Stadtentwicklung, Jugend und Sport im März 2015 neue Sportförderpläne (Citoyen du sport) aufgelegt, die besonders auch die Rolle des Sports in den sozialen Brennpunkten unterstreichen.

Frankreich ist zudem besonders engagiert für einen sauberen Sport ohne Doping und hat mit der Verordnung vom 30. September 2015 erst jüngst die neuesten Regelungen der Welt-Anti-Dopingagentur in nationales Recht übergeführt. Federführend beim Kampf gegen Doping in Frankreich ist die 2006 geschaffene l'Agence Française Antidopage (AFLD).


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Bessere Förderung der Athleten

Das Gesetz vom 17. November 2015 verbessert die Lage der Sportler durch eine bessere soziale Absicherung etwa auch bei Schwangerschaft, durch erleichterte Zugangsmöglichkeiten zu Auswahlprüfungen, Studium, Lehre und Fernstudien, durch eine stärkere Verantwortung der Klubs und Sportverbände bei der beruflichen und sozialen Begleitung der Athleten und durch eine verbesserte Berücksichtigung der sportlichen Aktivitäten in der beruflichen Laufbahn der Sportler.


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Französisches Olympiateam Franceolympique


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Quelle: Botschaft der Republik Frankreich in Deutschland - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin - www.ambafrance-de.org





spacer Französische Flagge Zur aktuellen Situation in Frankreich ::


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Erklärung von Staatspräsident François Hollande zum Attentat
in Saint-Etienne-de-Rouvray - 26. Juli 2016

26:07:2016

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Ein Priester, Vater Jacques Hamel, ein Mann voller Güte, wurde brutal ermordet. Ihm wurde in der Kirche in Saint-Etienne-du-Rouvray inmitten seiner als Geiseln genommenen Gläubigen die Kehle durchgeschnitten. Die beiden Terroristen wurden von der Polizei erschossen. Ich begrüße den Mut der Polizisten, die in kürzester Zeit eingeschritten sind. Diese abscheuliche Tat ist eine weitere Prüfung für die Nation, dabei tragen wir noch Trauer für die 84 Opfer des Attentats in Nizza und für Paris, das letztes Jahr so schwer getroffen wurde.

Nicht nur die Katholiken Frankreichs und der ganzen Welt sind erschüttert, sondern alle Franzosen, unabhängig von ihrer Überzeugung und ihrer Konfession, wurden tief in ihrem Innern getroffen. Eine Kirche anzugreifen, einen Priester zu töten, heißt, die Republik zu schänden, die Glaubensfreiheit garantiert. Es bedeutet, Schrecken zu verbreiten, denn worauf die Terroristen abzielen, ist uns zu spalten, uns zu entzweien, uns gegeneinander aufzubringen, uns zu zerreißen.

Angesichts dieser Bedrohung, die in Frankreich und Europa niemals so groß war, zeugt die Regierung im Kampf gegen den Terrorismus von größter Entschlossenheit. Sie mobilisiert menschliche und materielle Ressourcen mit einer Höhe an Präsenz unserer Gendarmen und unserer Militärs auf dem gesamten Staatsgebiet, wie es sie in der Fünften Republik noch nicht gegeben hat.


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Die Regierung wendet - und wird dies auch weiter tun - mit größter Strenge die Gesetze an, die beschlossen wurden und die der Justiz, den Präfekten, den Ordnungskräften und den Nachrichtendiensten Handlungsfähigkeit geben, intensiviert durch die Verlängerung und Verstärkung des Ausnahmenzustands.

Aber ich sage es deutlich: Unsere Freiheiten einzuschränken, unseren verfassungsmäßigen Regeln zuwider zu handeln, würde nicht zur Effizienz im Kampf gegen den Terrorismus beitragen und würde den so wertvollen Zusammenhalt unserer Nation ganz gewiss schwächen.

Unser Land muss gegenseitige Überbietungen, Polemiken, Verallgemeinerungen und Argwohn vermeiden. Unser Land ist im Krieg. Im Krieg im Ausland - dies ist der Sinn der Entscheidungen, die ich in Syrien und Irak getroffen habe -,im Krieg im Inland mit der Bekämpfung der Radikalisierung durch die Verfolgung dschihadistischer Individuen und die Ausmerzung krimineller Netzwerke, und wir werden weitermachen.

Durch Beharrlichkeit werden wir ihn gewinnen. Ich schulde Ihnen auch diese Wahrheit: Der Krieg wird lang. Unsere Demokratie wurde ins Visier genommen. Sie ist das Ziel, sie wird unser Schutzschild sein. Unsere Einheit ist unsere Stärke.

Also, Französinnen, Franzosen, stehen wir geschlossen zusammen. So werden wir den Krieg gegen den Hass und den Fanatismus gewinnen, denn ich versichere Euch, diesen Krieg werden wir gewinnen. Es lebe die Republik und es lebe Frankreich!



spacer Französische Flagge Version française:

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Françaises, Français,
Un prêtre, le père Jacques HAMEL, un homme plein de bonté, a été sauvagement assassiné, égorgé dans une église à Saint-Étienne-du-Rouvray, au milieu de ses fidèles, eux-mêmes pris en otage. Les deux terroristes ont été abattus par la police. Je salue le courage de ces policiers qui sont intervenus dans un délai très court.

Cet acte abominable est une nouvelle épreuve pour la Nation alors que nous portons encore le deuil des 84 victimes de l'attentat de Nice et que Paris, l'année dernière, avait été si durement frappée.

Les catholiques de France et du monde sont meurtris, mais ce sont tous les Français, quelles que soient leurs convictions et leur confession, qui se sentent atteints au fond d'eux-mêmes. Attaquer une église, tuer un prêtre, c'est profaner la République qui garantit la liberté de conscience. C'est semer l'effroi car ce que veulent les terroristes, c'est nous diviser, nous séparer, nous opposer, nous déchirer.

Face à cette menace qui n'a jamais été aussi grande en France comme en Europe, le gouvernement fait preuve d'une détermination absolue dans la lutte contre le terrorisme. Il mobilise tous les moyens humains et matériels, avec une présence à un niveau jamais atteint sous la Ve République de nos policiers, de nos gendarmes et de nos militaires sur l'ensemble de notre territoire.


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Le gouvernement applique et appliquera avec la plus extrême fermeté les lois que nous avons fait voter et qui donnent à la justice, aux préfets, aux forces de l'ordre et aux services de renseignement la capacité d'agir, amplifiée par la prolongation et le renforcement de l'état d'urgence.

Mais je le dis clairement, restreindre nos libertés, déroger à nos règles constitutionnelles n'apporterait pas d'efficacité dans la lutte contre le terrorisme et affaiblirait à coup sûr la cohésion si précieuse de notre Nation.


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Notre pays doit éviter les surenchères, les polémiques, les amalgames, les suspicions. Notre pays fait la guerre. Une guerre à l'extérieur - c'est le sens des décisions que j'ai prises en Syrie et en Irak -, fait la guerre à l'intérieur en lutte contre la radicalisation, en traquant les individus djihadistes, en éradiquant les réseaux criminels et nous continuerons.

C'est dans la persévérance que nous l'emporterons. Je vous dois aussi cette vérité, cette guerre sera longue. Ce qui est visé, c'est notre démocratie. Elle est la cible, elle sera notre bouclier. C'est notre unité qui fait notre force.

Alors, Françaises, Français, faisons bloc, c'est ainsi que nous gagnerons la guerre contre la haine et contre le fanatisme car je vous l'assure, cette guerre, nous la gagnerons. Vive la République et vive la France !


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Quelle: Botschaft der Republik Frankreich in Deutschland - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin - www.ambafrance-de.org





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Schrecken hat sich erneut über Frankreich gelegt

15:07:2016

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In Reaktion auf den Terroranschlag in Nizza gab Staatspräsident François Hollande in der Nacht zum 15. Juli eine Erklärung ab. Darin zeigte er sich erschüttert ob der Brutalität des Anschlags und betonte gleichzeitig die Entschlossenheit Frankreichs, dem Terrorismus mit allen verfügbaren Mitteln die Stirn zu bieten. In diesem Zusammenhang kündigte der Staatspräsident die Verlängerung des Ausnahmezustands um drei Monate an.


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Erklärung von François Hollande:


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Es ist klar, dass wir alles dafür tun müssen, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen. Frankreich wurde am Nationalfeiertag getroffen, am 14. Juli, dem Symbol für die Freiheit, weil die Menschenrechte von den Fanatikern verleugnet werden und Frankreich zwangsläufig ihr Ziel ist.
Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terror bedroht. Unter diesen Umständen müssen wir absolute Wachsamkeit und uneingeschränkte Entschlossenheit beweisen. Frankreich ist erschüttert über diese erneute Tragödie. Es ist entsetzt über das, was geschehen ist, über diese Grausamkeit, einen Lastwagen zu benutzen, um zu töten, wahllos zu töten, Dutzende Menschen, die gekommen waren, um den 14. Juli zu feiern. Frankreich ist erschüttert und traurig, aber es ist stark und es wird - das versichere ich Ihnen - immer stärker sein als die Fanatiker, die es heute treffen wollen.


spacer Französische Flagge Version française:

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www.elysee.fr/declarations/article/declaration-a-la-suite-des-evenements-de-nice-2/


spacer Quelle: Botschaft der Republik Frankreich in Deutschland - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin - www.ambafrance-de.org



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Bundesregierung sichert Solidarität zu


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Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherte Frankreich die volle Solidarität zu. "Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs, vereint mit vielen anderen", sagte Merkel. Sie sei überzeugt, dass "wir trotz aller Schwierigkeiten diesen Kampf gewinnen werden".

Bundespräsident Joachim Gauck schrieb in einer Mitteilung, der französische Nationalfeiertag stehe für die Werte der Französischen Revolution, die auch unsere Werte seien. "Ein Angriff auf Frankreich ist deshalb ein Angriff auf die gesamte freie Welt."

Außenminister Frank-Walter Steinmeier teilte über das Auswärtige Amt seine Trauer mit: "Wir wissen, dass das Wesen der französischen Republik lange über diesen verheerenden Verlust von Leben hinaus andauern wird." Der SPD-Chef Sigmar Gabriel twitterte: "Unsere Gedanken sind bei den Freunden und Angehörigen." Bundesinnenminister de Maizière betonte die Freundschaft zum französischen Volk. "Dieses barbarische Morden muss endlich ein Ende haben.", so der Innenminister.


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(Quelle: www.tagesschau.de)





spacer Staatspräsident Hollande: Frankreich ist stark und es steht immer wieder auf
Staatspräsident François Hollande gab nach der Sitzung des Verteidigungsrates am 14. November 2015 folgende Erklärung ab:

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die gestrigen Geschehnisse in Paris und Saint-Denis in der Nähe des Stade de France sind eine Kriegshandlung. Und im Krieg muss das Land angemessene Entscheidungen treffen. Es ist die Kriegshandlung einer terroristischen Armee, Daesch, gegen Frankreich, gegen die Werte, die wir überall in der Welt verteidigen, gegen das, was wir sind: ein freies Land, das mit der ganzen Welt spricht. Es ist eine Kriegshandlung, die von außen vorbereitet, organisiert und geplant wurde und mit Mittätern im Landesinneren, die durch die laufenden Untersuchungen entlarvt werden. Es ist eine Handlung von absoluter Barbarei: zur Stunde sind es 127 Tote und zahlreiche Verletzte. Familien trauern, das ganze Land braucht Trost.

Ich habe eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Im Rahmen des Ausnahmezustandes wurden jedwede Maßnahmen zum Schutz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie unseres Staatsgebietes getroffen. Die Sicherheitskräfte und die Armee - an dieser Stelle würdige ich deren Einsatz gestern, mit dem die Terroristen unschädlich gemacht wurden - stehen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften bereit. Ich habe dafür gesorgt, dass alle Maßnahmen bis zum Äußersten verstärkt werden: Soldaten werden in den kommenden Tagen unaufhörlich durch Paris patrouillieren. Frankreich wurde das Ziel eines heimtückischen, schändlichen und gewaltsamen Angriffs, deshalb wird Frankreich erbarmungslos im Umgang mit den Barbaren von Daesch sein. Es wird im Rahmen des geltenden Rechts handeln, mit allen geeigneten Mitteln, überall im Landesinneren und im Ausland und in Abstimmung mit unseren Verbündeten, die ebenfalls das Ziel dieser terroristischen Bedrohung sind. In dieser für unser Land so schmerzlichen, gravierenden und entscheidenden Zeit rufe ich dazu auf, zusammenzustehen, zusammenzurücken und nicht in Panik zu verfallen. Kommenden Montag werde ich vor den beiden in Versailles versammelten Parlamentskammern sprechen, um die Nation angesichts dieser schweren Prüfung zusammenzuführen.


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Frankreich ist stark. Auch wenn es verletzt wird, so steht es immer wieder auf. Nichts kann uns etwas anhaben, auch wenn wir von Trauer erfüllt sind. Frankreich ist solide, aktiv und tapfer und wird die Barbarei besiegen. Das lehrt uns die Geschichte, und die Kräfte, die wir heute zu bündeln im Stande sind, sind ein überzeugender Beweis dafür. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie verteidigen heute unsere Heimat. Aber es ist noch viel mehr. Es sind die Werte der Menschlichkeit. Und Frankreich wird sich seiner Verantwortung stellen, daher rufe ich Sie zu dieser unerlässlichen Einheit auf.

Es lebe die Republik, es lebe Frankreich!




spacer Französische Flagge Version française - Elysée – Samedi 14 novembre 2015

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Mes chers compatriotes,
Ce qui s'est produit hier à Paris et à Saint-Denis près du Stade de France est un acte de guerre et face à la guerre, le pays doit prendre les décisions appropriées. C'est un acte de guerre qui a été commis par une armée terroriste, Daech, une armée djihadiste, contre la France, contre les valeurs que nous défendons partout dans le monde, contre ce que nous sommes : un pays libre qui parle à l'ensemble de la planète. C'est un acte de guerre qui a été préparé, organisé, planifié de l'extérieur, et avec des complicités intérieures que l'enquête permettra d'établir. C'est un acte d'une barbarie absolue : à cet instant 127 morts et de nombreux blessés. Les familles sont dans le chagrin, la détresse, le pays est dans la peine.

J'ai pris un décret pour proclamer le deuil national pour trois jours. Toutes les mesures pour protéger nos concitoyens et notre territoire sont prises dans le cadre de l'état d'urgence. Les forces de sécurité intérieures et l'armée - auxquelles je rends hommage, notamment pour l'action qui s'est produite hier et qui a permis de neutraliser les terroristes - l'armée et les forces de sécurité intérieure donc sont mobilisées au plus haut niveau de leurs possibilités. J'ai veillé à ce que tous les dispositifs soient renforcés à l'échelle maximale : des militaires patrouilleront en plein Paris tout au long de ces prochains jours. La France parce qu'elle a été agressée lâchement, honteusement, violemment, la France sera impitoyable à l'égard des barbares de Daech. Elle agira, dans le cadre du droit, avec tous les moyens qui conviennent et sur tous les terrains, intérieurs comme extérieurs, en concertation avec nos alliés qui eux-mêmes sont visés par cette menace terroriste. Dans cette période si douloureuse, si grave, si décisive pour notre pays, j'en appelle à l'unité, au rassemblement, au sang-froid et je m'adresserai au Parlement réuni en congrès à Versailles lundi pour rassembler la Nation dans cette épreuve. La France est forte et même si elle peut être blessée elle se lève toujours et rien ne pourra l'atteindre même si le chagrin nous assaille. La France elle est solide, elle est active, la France elle est vaillante et elle triomphera de la barbarie ; l'histoire nous le rappelle et la force que nous sommes capable aujourd'hui de mobiliser nous en convainc.


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Mes chers compatriotes, ce que nous défendons c'est notre patrie, mais c'est bien plus que cela. Ce sont les valeurs d'humanité et la France saura prendre ses responsabilités et je vous appelle à cette unité indispensable.

Vive la République et vive la France.


spacer Link: http://www.elysee.fr/declarations/article/declaration-a-l-issue-du-conseil-de-defense-2/






spacer Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Parlament zum
Terror in Paris. 15. Januar 2015


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Mit einer Schweigeminute gedachten am Donnerstag die Abgeordneten des Deutschen Bundestages der Opfer der Terroranschläge von Paris. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel verurteilte in ihrer Regierungserklärung die Anschläge von Islamisten in Frankreich scharf - und betonte die Freundschaft zum Nachbarland. "Wir sind erschüttert und fassungslos über den Tod von 17 unschuldigen Menschen, die am Mittwoch der vergangenen Woche in Paris dem blanken Hass des internationalen Terrorismus zum Opfer gefallen sind", sagte die CDU-Politikerin. "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer, den Verletzten und dem französischen Volk. Deutschland und Frankreich stehen in diesen schweren Tagen zusammen", so Angela Merkel.


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"Wir sollten unsere Gesellschaft wachrütteln für dieses Lebensprinzip der Demokratie. Kaum etwas ist wichtiger für unser Lebensgefühl, als die Erfahrung, geschätzt, gebraucht...und respektiert zu werden. Das ist unser Gegenentwurf zur Welt des Terrorismus - und er ist stärker als der Terrorismus", bekräftigte die Bundeskanzlerin unter dem Beifall der Abgeordneten.


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Zuvor hatte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert im Bundestag an die Opfer der Anschläge auf "Charlie Hebdo" und auf einen jüdischen Supermarkt erinnert. Das Attentat in Paris habe nicht nur der Satirezeitschrift gegolten, "er galt der Freiheit der Meinung und der Presse", so Lammert. "Wir lassen uns nicht einschüchtern." Die französischen Prinzipien Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stünden nicht zur Disposition. Doch Lammert mahnte ebenso zur Wachsamkeit. "Die Bedrohung ist nicht eingebildet, sie ist real - jederzeit und überall, auch bei uns".


spacer Außerdem äußerten sich Fraktionsvorsitzende der im Bundestag vertretenen Parteien zu den Ereignissen in Frankreich.

Quellen: www.spiegel.de - www.faz.net

spacer Die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Wortlaut: - http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Regierungserklaerung/

Quelle: © 2015 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung






spacer Millionen Menschen setzten Zeichen gegen den Terror

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Fast vier Millionen Menschen, darunter Staats- und Regierungschefs, haben am 11. Januar in Frankreich der Anschlagsopfer gedacht. Noch nie zuvor gingen in Frankreich so viele Menschen auf die Straßen. Beim "Republikanischen Marsch" wollten die Demonstranten ein Zeichen gegen den Extremismus setzen und für freiheitliche Werte eintreten - am Ende waren es mindestens 3,7 Millionen Menschen in ganz Frankreich, teilte das französische Innenministerium mit. Neben Frankreichs Staatschef François Hollande und zahlreichen weiteren französischen Politikern waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister Cameron und EU-Ratspräsident Tusk bei der Kundgebung dabei. Der Platz der Republik im Stadtzentrum war lange vor Beginn der Veranstaltung überfüllt. Demonstranten schwenkten französische Fahnen und riefen immer wieder in Sprechchören: "Vive la France" und "Wir sind Charlie". "Paris ist heute die Hauptstadt der Welt", sagte Präsident François Hollande. Das ganze Land stehe für seine Werte auf. Andere Länder solidarisierten sich mit Frankreich. In Berlin nahmen etwa 18.000 Menschen an einer Demonstration teil.

Quellen: www.stern.de - www.zeit.de


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Doch es gibt kritische Stimmen: Zeitungen berichten, die Fotos der Spitzenpolitiker seien aus Sicherheitsgründen in einer abgesperrten Straße aufgenommen worden und entsprächen deshalb nicht der in den Berichten vermittelten Realität. Das betrifft auch deutsche Medien, wie die Tagesschau.



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Solidarität in der Region um Gourdon:


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In der Region Lot/Quercy bezeugten mehr als 5000 Teilnehmer bei einem Marsch durch die Innenstadt von Cahors ihre Trauer und ihr Mitgefühl mit den Opfern der Attentate in Paris, "im Namen der Brüderlichkeit und der Meinungsfreiheit". Im Rathaus von Gourdon stellt Marc Tourland vom 14. bis zum 18. Januar 2015 seine Sammlung von mehr als 800 Exemplaren der Zeitschrift "Charlie Hebdo" aus, von der ersten Ausgabe bis heute. Das sei seine Art zu sagen, "Je suis Charlie", berichtet die Tageszeitung "La Dépêche du Midi".

Quelle: www.ladepeche.fr

Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein





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Le monde défile à Paris contre la terreur djihadiste

A l'émotion nationale a succédé l'hommage international. En l'espace de seulement quelques jours, Paris s'est muée en " capitale mondiale de la résistance contre le terrorisme ", a relevé Laurent Fabius, le ministre français des affaires étrangères, peu avant le début de la manifestation du dimanche 11 janvier. Jamais en France ni ailleurs, autant de dignitaires étrangers ne s'étaient rassemblés pour défiler, au coude-à-coude.

Ce ralliement hors norme, à la portée hautement symbolique et dont l'organisation a été formalisée, vendredi, à l'issue du dénouement des deux prises d'otages n'aura duré qu'une poignée de minutes. Le temps de parcourir un tronçon de quelques centaines de mètres le long du boulevard Voltaire jusqu'à la place Léon-Blum, point de dispersion de ce cortège VIP

C'est dans un relatif désordre, très loin de la stricte chorégraphie protocolaire qui encadre habituellement les rencontres au sommet, que les quarante-quatre chefs d'Etat et de gouvernement présents à Paris, accompagnés de douze dirigeants d'organisations internationales et de tous les présidents des instances européennes, se sont mis en marche peu avant 15 h 30

Un mélange d'étonnement et de gravité se lisait sur les visages. Etonnement de se retrouver là, côte à côte, dans un tohu-bohu informel, à battre le pavé, d'ordinaire réservé à ceux qui contestent l'autorité plutôt qu'à ceux qui l'incarnent.

Reférence: www.lemonde.fr



spacer Le Lot se montre solidaire:

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Marche à Cahors pour Charlie

Une nouvelle marée humaine, compacte, de plus de 5 000 personnes, a fait corps dans le décor urbain hier soir, à Cahors, au nom de la fraternité et de la liberté d'expression. Mais surtout en signe fort de soutien aux journalistes assassinés le crayon à la main, aux otages exécutés et aux policiers morts dans l'exercice de leur métier. "Nous sommes Charlie" : trois mots, les plus prononcés sur la planète ces derniers jours, ont une nouvelle fois résonné depuis la place Mitterrand jusqu'au pont Valentré où l'immense cortège a convergé afin de déposer des bougies le long du monument emblématique de la ville.

Exposition à Gourdon des toutes les unes de Charlie Hebdo

Marc Tourland, retraité, ami de la Butte, vous attend salle basse de la mairie, pour partager sa façon de dire "Je suis Charlie". Pour cela, il propose une exposition avec plus de 800 exemplaires du journal, du tout premier numéro à aujourd'hui. Il avait déjà eu l'idée d'organiser cette expo, il y a trois ans, afin de mettre en valeur les unes de Charlie Hebdo, avec pourquoi pas des dédicaces des dessinateurs. Mais, un autre projet de livre sur Léo Ferré l'a détourné de ce projet.



spacer Muriel Nogier a interviewé Marc Tourland:

Pourquoi avez-vous organisé cette expo ?
C'est l'urgence qui m'a décidé. Il fallait le faire là, maintenant. C'était évident. Il fallait montrer toutes ces unes qui ont provoqué la colère de certains. J'ai participé aux manifestations dans la rue, je serai monté à Paris, mais j'avais comme priorité de monter cette exposition.

Pourquoi avez-vous conservé tous ces exemplaires ?
C'est dans ma nature, je ne suis pas collectionneur, je suis conservateur. Je suis un fidèle lecteur de Charlie Hebdo car j'aime le dessin, l'humour, la pertinence collée à l'actualité. J'aime les journaux humoristiques et satiriques.

Vous étiez abonné ?
Non, chaque semaine, je vais chez le marchand de journaux. Je suis très attaché à cette presse qui dénonce de véritables scandales, heureux que ces journaux existent pour faire sortir les vérités.

spacer Avez-vous un numéro préféré ?
Non, ils sont tous très beaux. Il y en a qui sont plus beaux que les autres, c'est tout. Ils ont tous quelque chose à dire. Il suffit de les regarder.

C'est une fierté pour vous de montrer ces 800 exemplaires ?
Pas du tout, c'est une obligation. C'était impensable pour moi que, dans le contexte actuel, tous ces exemplaires ne soient pas vus. C'était là, maintenant et je suis très content car les premiers visiteurs sont contents aussi. J'ai tellement été touché par les événements qu'il n'y a pas de mot pour expliquer l'incompréhensible, c'est pour cela que cette exposition ne pouvait pas ne pas être.

Références: www.ladepeche.fr






spacer Rede von Staatspräsident François Hollande zu den Attentaten an die Nation

Staatspräsident François Hollande wandte sich am 9. Januar 2014 in einer Fernsehansprache zu
den Attentaten und Geiselnahmen am 7. und 8. Januar an die Nation.


Paris, den 9. Januar 2015

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Frankreich ist an drei Tagen in Folge angegriffen worden: Mittwoch mit dem Attentat auf Charlie Hebdo, bei dem 12 Menschen getötet und mehrere schwer verletzt wurden; Donnerstag mit dem Mord an einer Polizistin und dem Angriff auf einen städtischen Angestellten in Montrouge; und heute mit zwei Geiselnahmen, eine davon in Paris, Porte de Vincennes, bei der vier Menschen starben.

Frankreich hat sich dem gestellt. Zuerst möchte ich den Familien, den Opfern, den Verletzten mein Mitgefühl bekunden.

Die Mörder wurden durch zwei parallele Eingriffe außer Gefecht gesetzt: in einer Lagerhalle in Dammartin-en-Goëlle und in einem koscheren Supermarkt in Porte de Vincennes. Ich möchte den Mut, die Tapferkeit, die Effizienz der Gendarmen, der Polizei und all jener, die an den Einsätzen beteiligt waren, würdigen. Ich möchte ihnen sagen, dass wir stolz auf sie sind, stolz weil sie, als der Befehl kam, den Einsatz in einer Bewegung und mit demselben Resultat geführt haben. Sie haben es getan, um Menschenleben zu retten, nämlich die der Geiseln. Sie haben es getan, um die Terroristen auszuschalten, um die auszuschalten, die gemordet haben. Aber Frankreich, hat die Bedrohungen, denen es ausgesetzt ist, noch nicht überwunden, auch wenn es sich bewusst ist, die Stirn geboten zu haben, auch wenn es weiß, dass es mit den Sicherheitskräften, mutige und tapfere Männer und Frauen in seinem Dienst zu stehen hat.


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Ich möchte Sie zu Wachsamkeit, Einheit und Zusammenhalt aufrufen. Wachsamkeit muss zunächst der Staat zeigen. Zusammen mit dem Premierminister habe ich noch einmal alle Maßnahmen zum Schutz öffentlicher Orte verstärkt, sodass wir in Ruhe und ohne Angst vor einer Bedrohung oder einer Gefahr leben können. Aber wir müssen wachsam sein.

Ich rufe auch zur Einheit auf, weil sie, wie ich bereits sagte, unsere beste Waffe ist. Wir müssen uns entschlossen zeigen und gegen alles kämpfen, was uns entzweien könnte und vor allem Rassismus und Antisemitismus gegenüber unerbittlich sein. Denn in dem koscheren Geschäft heute wurde eine schreckliche antisemitische Tat begangen.

Uns nicht entzweien bedeutet, dass wir nichts vermischen dürfen, jede bequeme Erklärung ablehnen und jegliches Auftrumpfen abwehren müssen. Diejenigen, die diese Taten verübt haben, diese Terroristen, diese Fantasten, diese Fanatiker, haben nichts mit der muslimischen Religion zu tun.

Und schließlich müssen wir all unsere Kraft aufbieten. Wir müssen in der Lage sein, auf Anschläge mit Stärke zu reagieren, wenn wir gezwungen sind, Stärke zu zeigen, aber auch mit Solidarität. Und wir müssen die ganze Wirksamkeit unserer Solidarität unter Beweis stellen. Wir sind ein freies Volk, das keinem Druck nachgibt, das keine Angst hat, weil wir ein Ideal vertreten, das größer ist als wir; und weil wir in der Lage sind, dieses Ideal überall dort zu verteidigen, wo der Friede in Gefahr ist. Ich will hier noch einmal unsere Soldaten würdigen, die dafür Sorge tragen, dass wir unserer Verantwortung angesichts des Terrorismus nachkommen.


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Wir werden aus dieser Prüfung noch stärker hervorgehen, das versichere ich Ihnen. Es lebe die Republik und es lebe Frankreich.


spacer Quelle: Botschaft der Republik Frankreich in Deutschland - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin - www.ambafrance-de.org



spacer Französische Flagge Version française

Adresse à la Nation à la suite des évènements des 7 et 8 janvier 2015

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Mes chers compatriotes,

La France a été attaquée trois jours de suite : mercredi, avec l'attentat contre CHARLIE HEBDO, qui a fait douze morts et plusieurs blessés graves ; jeudi, avec le meurtre d'une policière municipale et l'agression d'un employé de Montrouge ; et aujourd'hui, avec deux prises d'otages dont l'une à Paris, Porte de Vincennes, qui a fait quatre morts.

La France a fait face. D'abord, j'exprime toute ma solidarité aux familles, aux victimes, aux blessés. La France a fait face, parce que quand elle surmonte une épreuve, c'est une tragédie pour la Nation et c'est une obligation pour nous, d'y faire face.
Les assassins ont été mis hors d'état de nuire grâce à une double intervention : l'une à Dammartin-en-Goële dans un entrepôt, l'autre Porte de Vincennes, dans le magasin casher. Je veux saluer le courage, la bravoure, l'efficacité des gendarmes, des policiers, de tous ceux qui ont participé à ces opérations. Je veux leur dire que nous sommes fiers, fiers d'eux car quand l'ordre a été donné, ils ont porté l'assaut dans le même mouvement et avec le même résultat. Ils l'ont fait pour sauver des vies humaines, celles des otages. Ils l'ont fait pour neutraliser les terroristes, ceux qui avaient assassiné.


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Mais la France, même si elle est consciente d'avoir fait face, même si elle sait qu'elle peut disposer avec les forces de sécurité, d'hommes et de femmes capables de courage et de bravoure, la France n'en a pas terminé avec les menaces dont elle est la cible.

Je veux vous appeler à la vigilance, à l'unité et à la mobilisation. La vigilance, c'est d'abord à l'Etat d'en faire la démonstration. Avec le Premier ministre, j'ai encore renforcé tous les moyens pour protéger nos lieux publics et faire en sorte que nous puissions vivre tranquillement sans à aucun moment pouvoir être dans l'objet d'une menace ou d'un risque. Mais nous devons être vigilants.

Je vous appelle aussi à l'unité, car je l'avais exprimé devant les Français, c'est notre meilleure arme. Nous devons démontrer notre détermination à lutter contre tout ce qui pourrait nous diviser et d'abord être implacables à l'égard du racisme et de l'antisémitisme. Car aujourd'hui, dans ce magasin casher, c'est bien un acte antisémite effroyable qui a été commis.


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Ne pas nous diviser, cela veut dire que nous ne devons faire aucun amalgame, refuser aucune facilité, écarter toute surenchère. Ceux qui ont commis ces actes, ces terroristes, ces illuminés, ces fanatiques, n'ont rien à voir avec la religion musulmane.

Enfin, nous devons nous mobiliser. Nous devons être capables de répondre aux attaques par la force lorsque nous sommes obligés de l'utiliser, mais également par la solidarité. Cette solidarité, nous devons en montrer toute l'efficacité. Nous sommes un peuple libre qui ne cède à aucune pression, qui n'a pas peur, parce que nous portons un idéal qui est plus grand que nous et que nous sommes capables de le défendre partout où la paix est menacée. Je veux une fois encore saluer nos soldats qui font en sorte que nous prenions nos responsabilités face au terrorisme.


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De nombreux chefs d'Etat et de gouvernement du monde entier ont voulu nous exprimer leur solidarité. Plusieurs m'ont fait savoir qu'ils seront là lors du grand rassemblement de dimanche. Je serai avec eux et j'appelle tous les Françaises et les Français, à se lever ce dimanche, ensemble, pour porter ces valeurs de démocratie, de liberté, de pluralisme, auxquelles nous sommes tous attachés et que l'Europe d'une certaine façon représente.

Dans cette épreuve, je vous l'assure, nous sortirons encore plus forts.
Vive la République et vive la France.


spacer Référence: Ambassade de France en Allemagne - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin - www.ambafrance-de.org






spacer Ansprache von Staatspräsident François Hollande nach dem Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo, Paris, 7. Januar 2015

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wurde Frankreich mitten ins Herz getroffen, in Paris, in den Redaktionsräumen einer Zeitung. Bei dieser kaltblütigen Schießerei wurden zwölf Menschen getötet und mehrere verletzt. Talentierte Zeichner, mutige Chronisten sind tot. Sie haben Generationen von Französinnen und Franzosen durch ihren Einfluss, ihre Frechheit und ihre Unabhängigkeit geprägt. Ich möchte ihnen sagen, dass wir diese Botschaft der Freiheit in ihrem Namen weitertragen werden.

Bei diesem feigen Anschlag wurden auch zwei Polizisten getötet, die zum Schutz der Zeitung Charlie Hebdo und dem Redaktionsteam abgestellt waren, das seit Jahren von Obskurantismus bedroht wurde und dennoch die Meinungsfreiheit hochhielt. Diese Männer und diese Frau mussten sterben, weil ihre Idee von Frankreich die Idee der Freiheit war. In Ihrem Namen möchte ich hier den Familien, den Betroffenen, den Verletzten, den Angehörigen und all jenen, die heute angesichts dieses feigen Mords zutiefst erschüttert sind, unsere Dankbarkeit aussprechen. Das sind heute unsere Helden und deswegen rufe ich für morgen einen Staatstrauertag aus. Um 12 Uhr soll in allen öffentlichen Einrichtungen eine Schweigeminute stattfinden und ich lade die gesamte Bevölkerung ein, sich anzuschließen. Die Fahnen werden drei Tage lang auf Halbmast gesetzt.

Heute wurde die gesamte Republik angegriffen. Die Republik, das ist Meinungsfreiheit. Die Republik, das ist Kultur, das ist Schöpfergeist, das ist Pluralismus, das ist Demokratie. Das ist es, worauf es die Mörder abgesehen hatten. Es ist das Ideal von Frieden und Gerechtigkeit, das Frankreich auf der internationalen Bühne vermittelt, und es ist diese Nachricht des Friedens und der Toleranz, die wir auch durch unsere Soldaten verteidigen, um Terrorismus und Fundamentalismus zu bekämpfen.



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Frankreich hat aus der ganzen Welt Bekundungen der Solidarität und der Brüderlichkeit erhalten und das muss uns in seiner ganzen Bedeutung bewusst sein. Wir müssen dem Ausmaß dieses Verbrechens, das uns so bestürzt, entsprechend handeln, zuerst indem wir die Urheber dieser Gräueltat suchen, damit sie festgenommen, verurteilt und hart bestraft werden können. Es wird alles in Bewegung gesetzt, um sie zu ergreifen. Heute tut die Justiz das ihre, damit die Fahndung vorangeht.

Schließlich muss uns klar sein, dass unsere beste Waffe unsere Einheit ist, die Einheit aller Bürgerinnen und Bürger in dieser schweren Zeit. Nichts kann uns entzweien, nichts darf uns gegeneinander aufbringen, nichts darf uns auseinanderbringen. Morgen werde ich mit den Präsidenten beider Parlamentskammern sowie mit den im Parlament vertretenen Kräften zusammentreffen, um unsere gemeinsame Entschlossenheit zu zeigen.

Frankreich ist groß, wenn es in der Lage ist, in schweren Prüfungen das Beste von sich zu geben, das ihm entsprechende, was ihm immer geholfen hat, schwere Prüfungen zu überwinden. Die Freiheit wird immer stärker sein als die Barbarei. Frankreich hat seine Feinde immer besiegt, wenn es sich geschlossen um seine Werte versammelte. Dazu rufe ich Sie auf. Der Zusammenhalt, der Zusammenhalt aller, in all seinen Formen, das muss unsere Antwort sein. Stehen wir zusammen in dieser schweren Prüfung. Wir werden gewinnen, denn wir haben alle Fähigkeiten, an unser Schicksal zu glauben und nichts wird unsere Entschlossenheit erweichen.

Stehen wir zusammen.
Es lebe die Republik
und es lebe Frankreich!


Quelle: Botschaft der Republik Frankreich in Deutschland - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin www.ambafrance-de.org




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Französische Flagge Version française
Allocution du président de la République à la suite de l'attentat au siège de Charlie Hebdo, Paris, 7 janvier 2015


Mes chers compatriotes,

Aujourd'hui, la France a été attaquée en son cœur, à Paris, dans les locaux-mêmes d'un journal. Cette fusillade d'une violence extrême a tué douze personnes et en a blessé plusieurs. Des dessinateurs de grand talent, des chroniqueurs courageux sont morts. Ils avaient marqué par leur influence, par leur insolence, par leur indépendance des générations et des générations de Français. Je veux ici leur dire que ce message de la liberté, nous continuerons à le défendre en leur nom.

Ce lâche attentat a également tué deux policiers, ceux-là mêmes qui étaient chargés de protéger CHARLIE HEBDO et la rédaction de ce journal, qui était menacée depuis des années par l'obscurantisme et qui défendait la liberté d'expression.

Ces hommes, cette femme, sont morts pour l'idée qu'ils se faisaient de la France, c'est-à-dire la liberté. Je veux ici en votre nom, dire toute notre reconnaissance aux familles, aux éprouvés, aux blessés, aux proches, à tous ceux qui sont aujourd'hui meurtris dans leur chair par ce lâche assassinat. Ce sont aujourd'hui nos héros et c'est pourquoi demain sera une journée de deuil national. Je l'ai décrétée. Il y aura à douze heures un moment de recueillement dans tous les services publics et j'invite toute la population à s'y associer. Les drapeaux seront en berne trois jours.

Aujourd'hui, c'est la République toute entière qui a été agressée. La République, c'est la liberté d'expression. La République, c'est la culture, c'est la création, c'est le pluralisme, c'est la démocratie. C'est cela qui était visé par les assassins. C'est l'idéal de justice et de paix que la France porte partout sur la scène internationale et ce message de paix, de tolérance que nous défendons aussi à travers nos soldats pour lutter contre le terrorisme et le fondamentalisme.

La France a reçu des messages de solidarité et de fraternité du monde entier et nous devons en prendre toute la mesure. Nous devons répondre à la hauteur du crime qui nous frappe, d'abord en recherchant les auteurs de cette infamie et faire en sorte qu'ils puissent être arrêtés, puis ensuite jugés et punis très sévèrement. Tout sera fait pour les appréhender. Aujourd'hui, l'enquête avance sous l'autorité de la justice.

Nous devons aussi protéger tous les lieux publics et le gouvernement a mis en place ce que l'on appelle le plan Vigipirate Attentat, c'est-à-dire que des forces de sécurité vont être déployées partout, là où il peut y avoir le début d'une menace. Enfin, nous devons être nous-mêmes conscients que notre meilleure arme, c'est notre unité, l'unité de tous nos concitoyens face à cette épreuve. Rien ne peut nous diviser, rien ne doit nous opposer, rien ne doit nous séparer. Demain, je réunirai les présidents des deux assemblées ainsi que les forces représentées au Parlement pour montrer notre commune détermination.

La France est grande quand elle est capable dans une épreuve de se mettre au meilleur niveau, c'est-à-dire à son niveau, le niveau qui a toujours fait que la France a pu surmonter des épreuves. La liberté sera toujours plus forte que la barbarie. La France a toujours vaincu ses ennemis quand elle a su justement faire bloc autour de ses valeurs. C'est ce que je vous invite à faire. Le rassemblement, le rassemblement de tous, sous toutes ses formes, voilà ce qui doit être notre réponse.

Rassemblons-nous face à cette épreuve. Nous gagnerons car nous avons toutes les capacités de croire en notre destin et rien ne pourra nous faire fléchir de la détermination qui est la nôtre.

Rassemblons-nous.
Vive la République et vive la France !


Référence: Ambassade de France en Allemagne - Pariser Platz 5 - 10117 Berlin www.ambafrance-de.org







spacer Bundespräsident Joachim Gauck empfängt neuen französischen
Botschafter Philippe Etienne - 02.09.2014

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Philippe Etienne hat am 2. September 2014 Bundespräsident Joachim Gauck sein Akkreditierungsschreiben als neuer Botschafter Frankreichs in Berlin überreicht. Er folgt auf Botschafter Maurice Gourdault-Montagne, der seit 2011 die Botschaft am Pariser Platz leitete und der nun als neuer französischer Amtsträger in die VR China wechselte.


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Philippe Etienne, der Deutschland aus seiner Zeit als Erster Botschaftssekretär (1985-1987) in Bonn kennt, ist ein ausgewiesener Spezialist für EU-Angelegenheiten. Zuletzt war er seit 2009 Ständiger Vertreter Frankreichs bei der Europäischen Union in Brüssel. Der Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch und Rumänisch sprechende Philippe Etienne hat eine für einen Diplomaten eher ungewöhnliche Ausbildung, denn neben Wirtschaftswissenschaften und Sprachen hat er an der renommierten Ecole normale supérieure auch Mathematik studiert.


spacer (Quelle: Botschaft der Französischen Republik in Berlin)

spacer Französische Flagge Version française: http://www.ambafrance-de.org/Le-nouvel-ambassadeur-de-France-en-13904






spacer Französische Flagge Erneute Kabinettsumbildung in Frankreich - 26.08.2014

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Mit einer Regierung der Einheit will Frankreichs Präsident François Hollande die Probleme des krisengeschüttelten Landes angehen. Er forderte von der neuen Ministerrunde "Klarheit über Grundzüge, Verhalten, Zusammensetzung und Mehrheit" sowie "einheitliches Handeln, Respekt und Solidarität". Im neuen Kabinett sitzen neben dem neuen und alten Premierminister Manuel Valls acht Ministerinnen und acht Minister. Das gab der Élysée am Abend des 26. August 2014 bekannt.

Der Hollande-Vertraute Emmanuel Macron wird neuer Wirtschaftsminister. Der 43-jährige Ex-Banker folgt auf den Parteilinken Arnaud Montebourg, der einen Kurswechsel der Regierung mit mehr Ausgaben zur Förderung des Wachstums gefordert und mit seiner Kritik an Hollandes Sparkurs die Regierungskrise ausgelöst hatte.


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Für Michel Sapin bleibt es damit beim Finanzressort. Justizministerin ist auch künftig Christiane Taubira, eine wichtige Vertreterin für die Linken. Der Präsident hatte sich zuvor für ein Bleiben Taubiras ausgesprochen. Hollandes frühere Lebensgefährtin Ségolène Royal leitet weiter das Umweltministerium. Auch Außenminister Laurent Fabius, Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian und Innenminister Bernard Cazeneuve behalten ihre Ämter. Nach dem überraschenden Rücktritt der Regierung am Montag sind wichtige Vertreter des linken Flügels der Sozialisten wegen des umstrittenen Sparkurses von Hollande und Valls nicht mehr dabei.


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Die zur Parteilinken zählenden bisherigen Minister Benoît Hamon (Bildung) und Aurélie Filippetti (Kultur) gehören der Regierung nicht mehr an. Premier Valls will im Herbst die Vertrauensfrage stellen. Er wolle im September oder Oktober im Parlament eine Abstimmung über das Arbeitsprogramm ansetzen, kündigte er an. Dann wird sich zeigen, wie geschlossen die Sozialisten hinter der neuen Regierung stehen.

(Informationen: Deutsche Welle vom 26. 08. 14)





  Französische Flagge Der neuen Regierung gehören an:  
     
spacer Minister Zuständigkeit
     
  Laurent Fabius Äußere Angelegenheiten und internationale Entwicklung
  Jean-Yves Le Drian Verteidigung
  Bernard Cazeneuve Innenressort
  Michel Sapin Finanzen und Haushalt
  Emmanuel Macron Wirtschaft
  Christiane Taubira Justiz
  Marisol Touraine Soziales, Gesundheit und Frauenrechte
  Stéphane Le Foll Landwirtschaft und Regierungssprecher
  Patrick Kanner Stadtentwicklung, Jugend und Sport
  Ségolène Royal Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie
  François Rebsamen Arbeit und sozialer Dialog
  Najat Vallaud-Belkacem Bildungswesen und Forschung
  Marylise Lebranchu Staatsreform, Dezentralisation und öffentlicher Dienst
  Sylvia Pinel Gleichstellung der Territorien
  Fleur Pellerin Kultur und Kommunikation
  George Pau-Langevin Überseegebiete

spacer (Informationen: Deutsche Welle vom 26. 08. 14)

  Französische Flagge Ambassade de France - Berlin






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Französische Flagge Künstler aus dem Tecklenburger Land stellten Kunstwerke in Gourdon aus
Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein

Vom 01. bis zum 18. Mai 2014 präsentierte der Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren erstmals in einer Gemeinschaftsausstellung mit dem Kunst- und Kulturverein der Partnerstadt Gourdon (Comité de l'Animation Culturelle de Gourdon) zwei Künstler aus dem Tecklenburger Land im Nachbarland Frankreich. Zum Thema "Fondus de métal" (Geschmolzenes Metall) haben Thomas Michael Hartmann aus Mettingen und Peer Christian Stuwe aus Saerbeck Skulpturen, Bilder und künstlerische Objekte aus ihrem Schaffen ausgewählt. Mit persönlichem Engagement und Unterstützung der Partnerschaftsvereine war es möglich, die Beteiligung an dem vielbeachteten Ereignis auf den Weg zu bringen.


Das Projekt "Fondus de métal" vereinte etwa 40 Künstler aus der Region um Gourdon, aber auch aus Paris und anderen französischen Departements. Der Kuratorin Nicole Bruneau war es gelungen, ein breites Spektrum künstlerischen und kunsthandwerklichen Schaffens unter dem großen Thema "Metallbearbeitung" zu zeigen. An verschiedenen Ausstellungsorten im Stadtzentrum, unter anderem in der ehemaligen Kirche "Les Cordeliers", konnten die Besucher ganz unterschiedliche Ausdrucksformen entdecken. Während der Vernissage stellte Nicole Bruneau auch die Ibbenbürener Künstler vor. "Möge die Ausstellung den Austausch anregen und dazu beitragen, unsere Stadt zu entdecken", sagte sie.


Die Bürgermeisterin Marie-Odile Delcamp und die Beigeordnete für Kultur, Delphine Soubiroux-Magrez, dankten den Ausstellern und betonten die Bedeutung der guten Beziehungen. Brigitte Striehn und Bernd Wendker informierten die Besucher über die Objekte aus dem Tecklenburger Land und führten Gespräche über die Zusammenarbeit der Städtepartnerschaftskomitees. Auch der musikalische Rahmen war metallisch. Michel Bataillon intonierte auf dem Sägeblatt bekannte Musikstücke, darunter zu Ehren der Gäste aus Deutschland das Lied von der Loreley.




Pfeil Das Projekt „Geschmolzenes Metall“ - "Fondus de métal" - Vernissage in der ehemaligen Kirche "Les Cordeliers"

In einer Seitenkapelle der Ausstellungshalle wurden die Kunstwerke von Thomas Michael Hartmann und Peer Christian Stuwe präsentiert.
Am Eröffnungstag sahen über 200 Besucher die Ausstellung in der ehemaligen Kirche Les Cordeliers im Stadtzentrum von Gourdon.
In stilvollem Rahmen zeigten 40 Aussteller ihre Werke zum Thema "Fondus de métal", darunter Skulpturen, Fotografien und Buchillustrationen.
Bürgermeisterin Marie-Odile Delcamp informierte sich mit Besuchern der Vernissage über die Objekte der Künstler aus dem Tecklenburger Land.
           
 
In Gourdon wurden Kunstwerke von Thomas Michael Hartmann und Peer Christian Stuwe stilvoll präsentiert.
Die Kunstausstellung in der Kirche Les Cordeliers im Stadtzentrum von Gourdon
war sehr gut besucht.
40 Aussteller zeigten ihre Werke zum Thema "Fondus
de métal", darunter Skulpturen, Schmuck und Fotografien.
Bürgermeisterin Marie-Odile Delcamp informierte sich über die Objekte der Künstler aus dem Tecklenburger Land.
 


Pfeil Weitere Informationen zum Thema auf unserer Presseseite >>>



mazz TV - Video
Ausstellung in Ibbenbürens Partnerstadt Gourdon - mazz TV Video
mazz TV

Presse PfeilIVZ vom 09.05.2014 - www.ivz-aktuell.de/lokales
Presse PfeilIVZ vom 09.05.2014 - Fotostrecke - Künstler aus dem TE-Land stellen in Gourdon aus
Ibbenbürener Volkszeitung


Presse Pfeilla depeche.fr vom 05.05.2014 - Gourdon. Révéler toute la beauté du métal
©www.ladepeche.fr







  Elections européennes 2014 en France

Europawahlen 2014 in Frankreich - Elections européennes 2014 en France


Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden in Frankreich am 25.Mai 2014 bzw. in den Übersee-Gebietskörperschaften Französisch-Polynesien, Neukaledonien, Saint-Pierre-et-Miquelon, Saint-Martin, Saint-Barthélemy und den überseeischen Departements Gouadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, la Réunion und Mayotte schon am 24. Mai statt. Zudem können die Auslandsfranzosen ihre Stimme weltweit in den französischen diplomatischen Vertretungen abgeben.

Frankreich, das insgesamt 74 der 751 Abgeordneten in das neu gewählte Europa-Parlament schickt, ist nach Maßgabe des Wahlgesetzes vom 11. März 2003 in 8 Wahlkreise aufgeteilt. Die 74 Sitze werden auf der Grundlage der Größe der Bevölkerung auf die Wahlkreise verteilt.

Die französischen Abgeordneten werden auf nationaler Ebene nach dem Verhältniswahlrecht in einem Wahlgang nach Listenvorschlägen mit einem paritätischen Anteil von Frauen und Männern gewählt. Nur Listen mit mindestens 5 % der abgegebenen Stimmen erhalten einen Sitz.

Die Wähler müssen eine Liste ankreuzen. Das Streichen von Namen ist nicht erlaubt und führt zur Ungültigkeit der Stimme.




Französische Flagge Die Zusammensetzung der Wahlkreise :

Nord-ouest Basse-Normandie, Haute-Normandie, Nord Pas-de-Calais, Picardie
10 Abgeordnete
Ouest Bretagne, Pays-de-la-Loire, Poitou-Charentes
9 Abgeordnete
Est Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne, Franche-Comté, Lothringen
9 Abgeordnete
Sud-ouest Aquitanien, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées
10 Abgeordnete
Sud-est Korsika, Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Rhône-Alpes
13 Abgeordnete
Massif central Auvergne, Centre, Limousin
5 Abgeordnete
Ile de France Ile-de-France, Paris, Auslandsfranzosen
15 Abgeordnete
Outre-mer


Saint-Pierre und Miquelon, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, la Réunion, Mayotte, Neukaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis und Futuna
3 Abgeordnete




Französische Flagge Die Wahlen vom 7. Juni 2009

Bei den Europawahlen 2009 gab es mit einer Wahlbeteiligung von 59,37% einen Minusrekord. Die damals 72 Mandate verteilten sich wie folgt:

- Konservative (Union pour un mouvement populaire), 29 Sitze (28% der Stimmen),
- Sozialisten (Parti socialiste), 14 Sitze (16,5%)
- Grüne (Europe Ecologie), 14 Sitze (16,2%).
- Liberale (Modem), 6 Sitze
- Linke (Front de gauche) 5 Sitze
- Rechtsextreme (Front national), 3 Sitze
- Libertas (Mouvement pour la France et de Chasse, pêche, nature et traditions), 1 Sitz


Link zu der französischen Version - Französische Flagge - Elections européennes 2014 en France
http://www.ambafrance-de.org/Elections-europeennes-2014-en







Französische Flagge
Ergebnisse der Wahlen zum Europäischen Parlament

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament haben die Franzosen mehrheitlich für
die extremen Rechten, insbesondere für den Front National um Marine Le Pen, gestimmt.

Ergebnisse: http://www.ambafrance-de.org/Vorlaufiges-Endergebnis

Staatspräsident François Hollande
  Foto: Staatspräsident François Hollande - © Précidence de la République
Staatspräsident François Hollande

Staatspräsident François Hollande nahm am 26. Mai 2014 in einer Fernsehansprache zu dem Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament in Frankreich Stellung:

"Am Sonntag haben die Europawahlen ihre Wahrheit offenbart. Sie ist schmerzhaft. Sechzig Prozent der Franzosen sind nicht zur Wahl gegangen. Jeder vierte Wähler hat für die Rechtsradikalen gestimmt, ausgerechnet in Frankreich, dem Gründungsmitglied der Europäischen Union, dem Heimatland der Menschenrechte, dem Land der Freiheiten.

Diese Wahl offenbart ein Misstrauen gegenüber Europa und den Regierungsparteien. Dieses Ergebnis zeigt ein Misstrauen gegenüber der Politik, die Anstrengungen einfordert, ohne dass Ergebnisse bereits sichtbar wären. Es wäre ein Fehler - und ich werde ihn nicht begehen - die Augen vor dieser Wahrheit zu verschließen. Denn sie ist Ausdruck einer Angst vor dem Niedergang Frankreichs, vor der Globalisierung und eines Gefühls des Alleingelassenwerdens. Wir sind ein großes Land, das sein Schicksal nicht in die Hand nehmen kann, wenn es sich zurückzieht, wenn es abweist. Europa kann ohne Frankreich nicht voranschreiten, aber die Zukunft Frankreichs liegt in Europa.


Daher werde ich im Europäischen Rat deutlich sagen, dass Wachstum, Beschäftigung und Investitionen vorrangig sind. Europa ist in die Ferne gerückt und unverständlich geworden. Das darf nicht so weitergehen. Europa muss einfach und klar sein und es muss sich zurückziehen, wo es nicht benötigt wird.

Um mit einer starken Stimme sprechen zu können, muss Frankreich selbst stark sein. Seit zehn Jahren schwinden in Frankreich die Arbeitsplätze, die Wettbewerbsfähigkeit nimmt ab, das Handelsdefizit wächst. Seit zehn Jahren hat Frankreich aufgrund fehlender politischer Maßnahmen Schulden angehäuft. Es ist nicht Europa, das Reformen von uns fordert. Wir müssen sie für Frankreich durchführen. Unsere Institutionen stehen auf festem Fundament. Sie geben uns die Mittel zu handeln und am Ende wird es ein Erfolg sein, der Erfolg aller.

In Zeiten schwerer Prüfungen, im Angesicht von Herausforderungen heißt es zusammenzustehen. Was uns eint, ist unser Festhalten an der Demokratie, an der Republik. Was uns über alle Dinge hinaus vereint, ist unsere Liebe zu Frankreich, und dafür werde ich während meiner gesamten Amtszeit kämpfen." (Text gekürzt)

Version française: http://www.ambafrance-de.org/-Elections-au-Parlement-europeen


Kommentar von Premierminister Manuel Valls

"Wir erleben einen schwierigen Augenblick, einen sehr schwierigen Augenblick für Frankreich und für Europa", sagte der Premierminister zu dem großen Wahlerfolg der Front National vor dem Hintergrund einer großen Wahlenthaltung. Wir brauchen ein stärkeres, solidarischeres, gerechteres und großzügigeres Europa." sagte er am Abend des 25. Mai 2014. Wer die Zukunft vorbereiten wolle, müsse reformieren. Die Regierung handele deshalb mit Energie und zum Guten Frankreichs nach dieser Maxime, schloss der Premierminister. (Text gekürzt)

Premierminister Manuel Valls
  (Quelle: Französische Botschaft in Berlin: www.ambafrance-de.org)
Premierminister Manuel Valls
  Foto: Französische Botschaft Berlin  






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Französische Flagge Kommunalwahlen in Frankreich 2014
Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein

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Am 23. und 30. März 2014 fanden in den 36682 Gemeinden Frankreichs Kommunalwahlen in zwei Wahlgängen statt. Der Modus dieser alle sechs Jahre stattfindenden Urnengänge hängt dabei von der Größe der Gemeinden ab. Aufgrund der 2013 erfolgten gesetzlichen Änderung der Wahlmodalitäten kam es im Vergleich zu 2008 zu drei wichtigen Neuerungen.

In Gemeinden mit 1 000 und mehr Einwohnern (statt bisher 3 500 und mehr Einwohnern) erfolgte eine Listenwahl mit zwei Wahlgängen. Diese Änderung betraf insgesamt 6550 Gemeinden. Zudem bestand die Pflicht der paritätischen Nominierung von männlichen und weiblichen Kandidaten nach dem Reißverschluss-Verfahren ab einer Gemeindegröße von 1000 Einwohnern. Diese Regelung dürfte zur Wahl von weiteren 16 000 weiblichen Gemeinderatsmitgliedern geführt haben. In Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern (vorher 3 500 Einwohner) wurden die Mitglieder des Gemeinderats nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt.

Die Vertreter der Gemeinden in der übergeordneten Struktur der Kommunalverbände (EPCI) wurden erstmals auf einem einzigen Wahlzettel zusammen mit den Gemeinderäten direkt gewählt. Hierzu zählten Gesamtgemeinden, Umland-, Stadt- und Metropolverbünde. Bisher wurden die Mitglieder dieser Kommunalverbände durch den Gemeinderat gewählt. Die direkte Legitimierung durch den Bürger war aufgrund der Kompetenzerweiterung mit der Erhebung eigener Steuern zur Finanzierung ihrer Aufgaben notwendig geworden.

Weitere Informationen unter www.ambafrance-de.org


Ergebnisse der Kommunalwahlen in Gourdon

In Ibbenbürens Partnerstadt hat sich die Bürgermeisterin, Marie-Odile Delkamp, bereits im ersten Wahlgang gegen ihren Herausforderer Patrice Maury durchgesetzt. Nach den vorläufigen Endergebnissen erhielt Marie-Odile Delkamp, die für die französischen Sozialisten antrat, 56,18 % der Stimmen. Patrice Maury als Vertreter der bürgerlich-liberalen UDI (Union des Démocrates et Indépendants) bekam 43,82 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,03 %. Sie werde sich mit ihrer Mannschaft wieder an die Arbeit machen, sagte die Bürgermeisterin im Interview der Lokalzeitung "La Dépêche du Midi". Das Wahlergebnis analysierte sie als Konsequenz der Arbeit, die in den letzten sechs Jahren in Gourdon geleistet wurde. Sie hat sich vorgenommen, die Attraktivität der Stadt weiter zu verbessern und baut auf die Mitwirkung vieler engagierter Bürger.



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Pfeil Die Wahlergebnisse in Gourdon:

http://www.ladepeche.fr/elections/municipales/gourdon,46127.html

Pfeil Interview mit der wiedergewählten Bürgermeisterin Marie-Odile Delcamp

http://www.ladepeche.fr/article/2014/03/26/1848333-gourdon

Marie-Odile Delcamp
 
Foto: Brigitte Striehn >>>
Marie-Odile Delcamp


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Niederlage der Sozialisten bei den Kommunalwahlen

Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault hat am 31. März 2014 seinen Rücktritt angekündigt. Damit zieht er die Konsequenz aus der katastrophalen Niederlage der Sozialisten bei den Kommunalwahlen. Mit ihm trat das gesamte Kabinett zurück. Der französische Präsident François Hollande hat den bisherigen Innenminister Manuel Valls mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Beim zweiten Wahlgang verloren die Sozialisten in zahlreichen Städten die Mehrheit und gelten nicht mehr als stärkste politische Kraft. (www.zeit.de)

Die neue Regierung soll nach Hollandes Worten kleiner werden. Bisher gehören 38 Männer und Frauen dem Kabinett an. Die bisherigen Grünen-Minister Cécile Duflot und Pascal Canfin wollen nicht in eine Regierung unter dem zum rechten Flügel der Sozialisten gehörenden Manuel Valls eintreten. Sie kritisierten seine Ernennung: Er sei keine "angemessene Antwort auf die Probleme der Franzosen".

Der 51-jährige Manuel Valls steht für den rechten und wirtschaftsfreundlichen Flügel der Sozialistischen Partei (PS). In der Vergangenheit hatte er offen zugegeben, linke Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche oder die Rente mit 60 für nicht zukunftsfähig zu halten.(www.zeit.de)



spacer Manuel Valls nominiert seine Regierungs-Equipe

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Der Generalsekretär des Elysée, Pierre-René Lemas, hat am Mittwoch, dem 02. April 2014 die Mitglieder der neuen Regierung von Premierminister Manuel Valls vorgestellt. Ihr gehören 16 Minister an, darunter als Neueinsteiger die frühere Lebensgefährtin von Präsident François Hollande, Sègolène Royal, als Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie sowie François Rebsamen als Minister für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Dialog. Acht Frauen werden am Kabinettstisch sitzen. Aufgrund der Verkleinerung des Kabinetts sind eine Reihe der bisherigen Minister nicht mehr vertreten. Die Grünen mit ihren beiden Ministern hatten ihr Ausscheiden aus der Regierung bereits im Vorfeld angekündigt.



spacer Der neuen Regierung gehören an:  
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Minister Zuständigkeit
     
Laurent Fabius Äußere Angelegenheiten und internationale Entwicklung
Jean-Yves Le Drian Verteidigung
Bernard Cazeneuve Innenressort
Michel Sapin Finanzen und Haushalt
Arnaud Montebourg Wirtschaft
Christiane Taubira Justiz
Marisol Touraine Soziales
Stéphane Le Foll Landwirtschaft und Regierungssprecher
Najat Vallaud-Belkacem Frauenrechte, Jugend und Sport
Ségolène Royal Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie
François Rebsamen Arbeit und sozialer Dialog
Benoît Hamon Bildungswesen und Forschung
Marylise Lebranchu Staatsreform Dezentralisation und öffentlicher Dienst
Sylvia Pinel Gleichstellung der Territorien
Aurélie Filippetti Kultur und Kommunikation
George Pau-Langevin Überseegebiete


Programm der Regierung Valls: Unternehmen entlasten, Kaufkraft stärken, Staatsausgaben zurückführen

In seiner Regierungserklärung vor der Nationalversammlung hat Premierminister Manuel Valls am 8.April 2014 die Leitlinien und Maßnahmen seiner Regierung zur Stimulierung von Wachstum und Beschäftigung angekündigt. Eine Mehrheit von 306 der 571 Abgeordneten sprach ihm bei 239 Gegenstimmen und 26 Enthaltungen anschließend das Vertrauen aus.

Das Ziel seiner Regierung sei es, Frankreich die Wirtschaftskraft wiederzugeben, die es in den letzten 10 Jahren verloren habe, betonte Valls. Hierzu diene insbesondere die Umsetzung des am 14. Januar 2014 von Staatspräsident François Hollande angekündigten Pakts der Verantwortung und Solidarität, dessen Ziel es sei, in Frankreich zu produzieren und Arbeitsplätze zu schaffen, um so die Massenarbeitslosigkeit zurückzudrängen.


Folgende Hauptziele sollen verfolgt werden:

- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
- Stärkung der Kaufkraft
- Senkung der Defizite der öffentlichen Haushalte
- Vereinfachung der staatlichen Verwaltungsstrukturen
- Ausbau nachhaltiger Energien


Quelle: www.ambafrance-de.org/Programm-der-Regierung-Valls
  Quelle Video: http://www.gouvernement.fr/


Programm der Regierung Valls: Regierungserklärung im Wortlaut

In seiner Regierungserklärung vor der Nationalversammlung hat Premierminister Manuel Valls am 8.April 2014 die Leitlinien und Maßnahmen seiner Regierung zur Stimulierung von Wachstum und Beschäftigung angekündigt.

- Regierungserklärung im Wortlaut (PDF) http://www.ambafrance-de.org/IMG/pdf/140408_valls_regierungserklarung.pdf
- Kurzfassung - http://www.ambafrance-de.org/Programm-der-Regierung-Valls


spacer Französische Flagge Informationen in französischer Sprache:

http://www.ambafrance-de.org/Verite-efficacite-confiance

http://www.gouvernement.fr/

http://www.rtbf.be/info/monde/detail_france-le-gouvernement-de-jean-marc-ayrault-a-demissionne?id=8235869

http://www.lematin.ch/monde/europe/manuel-valls-serait-nomme-premier-ministre/story/23727905



spacer "Avant, François Hollande avait la boîte à outil, maintenant il a le Manuel. Le changement, c'est maintenant."
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spacer (Quelle:http://inagist.com)






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Franzosen in Ibbenbüren: "Die Nachbarschaftshilfe ist stärker
"
IVZ Online vom 22.01.2013 - Autor: Brigitte Striehn
Maison France Ibbenbüren
Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein


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Heute wird in Deutschland und Frankreich der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gefeiert. In Ibbenbüren ist das „Maison France“ an der Oststraße zu einem beliebten Anlaufpunkt für Frankreich-Freunde geworden.

IBBENBÜREN. Heute wird in Deutschland und Frankreich der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gefeiert. Konrad Adenauer und Charles de Gaulle wollten damit zur Aussöhnung der einstmals verfeindeten Völker beitragen und vor allem bei Jugendlichen für mehr Verständnis werben. In Ibbenbüren ist das „Maison France“ an der Oststraße zu einem beliebten Anlaufpunkt für Frankreich-Freunde geworden.

spacer	Bildunterschrift: Colette Droux , Mohamed Metahri und Bruno Allamel (v.l.), sind das Vorstandsteam des Vereins France Treff e.V. in Ibbenbüren. Sie organisieren das vielfältige Veranstaltungsangebot für alle Frankreich-Freunde in der Region.

spacer Bildunterschrift: Colette Droux , Mohamed Metahri und Bruno Allamel (v.l.), sind das Vorstandsteam des Vereins France Treff e.V. in Ibbenbüren. Sie organisieren das vielfältige Veranstaltungsangebot für alle Frankreich-Freunde in der Region.
Foto: IVZ

spacer Der Vorsitzende des Vereins „France Treff e. V.“, Mohamed Metahri, und die Vorstandsmitglieder Colette Droux und Bruno Allamel sprachen mit Brigitte Striehn über ihre Erfahrungen als Franzosen in Deutschland.

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Glauben Sie, dass durch den Vertrag und die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes am 5. Juli 1963 Vorurteile abgebaut wurden?

Droux: Die Vorgänge haben im Leben meiner Eltern ein Umdenken eingeleitet und die Sichtweise der Familie beeinflusst.

Allamel: Adenauer und de Gaulle haben einen Weg vorgegeben und ihren politischen Willen zur Versöhnung durchgesetzt. Das war zur damaligen Zeit gewagt, aber einen Versuch wert.

Sie sind Franzosen und leben schon seit einigen Jahren in Deutschland. Begegnen Sie Vorurteilen aufgrund Ihrer Herkunft?

Allamel: Ich kam während eines Europäischen Freiwilligenjahres nach Lengerich. Dort wohne ich seit 1999 und fühle mich wohl – von Vorurteilen keine Spur. Ich lebe in zwei Kulturen und komme damit sehr gut zurecht.

Droux: Ich wollte unbedingt nach Deutschland, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ich fand hier Arbeit und viele nette Bekanntschaften, deshalb bin ich geblieben.

Was ist hier anders als in Frankreich, abgesehen von der Sprache?

Droux: Die Nachbarschaftshilfe ist stärker ausgeprägt, besonders im Tecklenburger Land. Im übrigen sind die Franzosen den Deutschen gegenüber kritischer eingestellt als umgekehrt.

Metahri: Es gibt eine Million Unterschiede, aber man spürt sie nicht mehr so deutlich. Ich profitiere von der Bereicherung durch beide Seiten. Was mir fehlt, sind das Licht und der auch im Winter blaue Himmel meiner Heimatstadt Toulouse. Frankreich ist als Urlaubsland sehr attraktiv, es gibt schöne Strände, hohe Berge und in den Überseegebieten tropisches Flair.


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Ist es vorteilhaft für die berufliche Entwicklung, im Ausland zu arbeiten und welche Rolle spielt die Sprache dabei?

Allamel: Es ist auf jeden Fall anders und spannender.

Metahri: Als französischer Muttersprachler hat man im Geschäftsleben ein großes Plus auf seiner Seite. Ist man im Beruf etabliert, bieten sich mit perfekten Sprachkenntnissen große Chancen.

Sind Ihrer Meinung nach private Initiativen wie der „France Treff“ eine gute Möglichkeit, Beziehungen zu verbessern?

Allamel: Der France-Treff erfüllt genau die Kriterien des Elysée-Vertrages von 1963.

Metahri: Persönliche Begegnungen hauchen Vereinen oder Organisationen Wärme und Menschlichkeit ein. Die Aktivitäten im „Maison France“ fördern das Zusammenleben auf lokaler Ebene.

Welche Rolle spielen Städtepartnerschaften wie Ibbenbüren – Gourdon?

Allamel: Es kommt immer darauf an, trockene Vereins-Statuten mit Leben zu erfüllen.

Metahri: Der Schüleraustausch ist superwichtig. Dabei entstehen Freundschaften, manchmal auch Erfahrungen einer ersten Liebe, die als positive Erinnerungen fortdauern.

Droux: Städtepartnerschaften sollten auf die vielfältigen Interessen der Menschen eingehen und mit ehrenamtlichem Engagement persönliche Kontakte aufbauen.


spacer Das Maison France ist hinter der bft-Tankstelle an der Oststraße. Informationen über das Veranstaltungsprogramm gibt es unter 0 54 51/ 5 43 55 27. und http://www.france-treff.eu/Herzlich_Willkommen!.html

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IVZ Online vom 22.01.2013 - Autor: Brigitte Striehn
Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein
Maison France Ibbenbüren



spacer Links zum Thema: 50 Jahre Elysée-Vertrag

Französische Botschaft in Deutschland
http://www.ambafrance-de.org/-50-Jahre-Elysee-Vertrag-

Deutsch-französisches Internetportal
http://www.deutschland-frankreich.diplo.de/Impressum,1367.html

Auswärtiges Amt - 50 Jahre Élysée-Vertrag - 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft
http://www.auswaertiges-amt.de/
50 Jahre Elysée-Vertrag






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Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein
Kunstverein Ibbenbüren

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Zu einem unterhaltsamen Frankreich-Abend hatten der Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein und der Kunstverein Ibbenbüren am 14. September 2012 in die alte Honigfabrik eingeladen. Mit etwa 50 Gästen feierten die Organisatoren eine Veranstaltung mit viel Musik, einigen Quiz-Runden und Gaumenfreuden aus dem Nachbarland. Rudolf Engelbrecht ließ in mitreißender Weise die Welt des französischen Chansons wieder aufleben und lud das Publikum sehr erfolgreich zum Mitsingen ein. Sänger wie Joe Dassin, Charles Aznavour oder Gilbert Bécaud kamen mit ihren bekanntesten Liedern zu Wort. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste mit einer Käseplatte und - natürlich - französischen Weinen.



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Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
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Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
 


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Die Quizspiele sorgten mit viel Spaß für Unterhaltung, die Sieger durften sich über eine Flasche Wein freuen. Als Trostpreise gab es ein Tütchen mit (Schokoladen)- Korken. In Rekordzeit hatte eine Gruppe das Foto von der Place de la Concorde zusammengepuzzelt. Tisch zwei gewann mit der Nennung von über 40 Namen bekannter französischer Persönlichkeiten die erste Runde.



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Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
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Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
 


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An den Wänden luden Paris-Fotografien von Brigitte Striehn zur Betrachtung ein. Zudem zeigte die Frankreichliebhaberin auf einer großen Leinwand eine Dia-Projektion mit Fotos aus Gourdon und Umgebung, die sie bei ihren Besuchen in der Partnerstadt aufgenommen hat. Die Gäste waren begeistert von der Schönheit der Region im Südwesten Frankreichs, die neben romantischen Flusslandschaften auch viele Schlösser und Gärten, steil abfallende Felsen mit hübschen Dörfern und liebevoll restaurierte Städte zu bieten hat.



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Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
Frankreich-Flair in der Alten Honigfabrik - 14. September 2012
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Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
Frankreich-Flair in der Alten
Honigfabrik
 


spacer © Brigitte Striehn - 17.10.2012





spacer Machtwechsel im französischen Parlament

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Frankreichs Sozialisten sind auf Gewinnerkurs: Die Parti Socialiste (PS) von Präsident François Hollande gewann laut Hochrechnungen am Abend des 17. Juni 2012 klar die Wahlen zur Nationalversammlung. Engste Verbündete mit eingerechnet kamen die Sozialisten auf 312 Sitze. Die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung liegt bei 289 Sitzen. Die konservativ-rechte Partei UMP des abgewählten Präsidenten Nicolas Sarkozy erlitt schwere Verluste und muss in die Opposition.

Der neue sozialistische Präsident kann damit künftig weitgehend unbeschränkt seine Reformen umsetzen. Den Senat, die zweite Parlamentskammer, dominieren die Sozialisten bereits seit 2011. Die sozialistische Parteichefin Martine Aubry bedankte sich im Fernsehsender France 2 für "das Vertrauen, das uns ehrt und uns viel Verantwortung auflegt". Der sozialistische Außenminister Laurent Fabius wertete das Votum als eine Bestätigung des politischen Wechsels durch den Präsidenten: "Die Franzosen wollten eine linke Mehrheit und eine linke Politik."


spacer Quelle: spiegel online 17. 06. 12




spacer Die Zusammensetzung der Regierung von Premierminister Jean-Marc AYRAULT

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Am 16. Mai 2012, einen Tag nach seiner Ernennung zum Premierminister durch Staatspräsident François Hollande, gab Jean-Marc Ayrault die Zusammensetzung seiner Regierung bekannt, der 9 Ministerinnen und 9 Minister sowie 8 Staatsministerinnen und 8 Staatsminister angehören. Einige Regierungsmitglieder waren schon in früheren Regierungen vertreten. Hier die vorläufige deutsche Fassung:


spacer -Jean-Marc AYRAULT, Premierminister
- Alain VIDALIES, Staatsminister für die Beziehungen zum Parlament

Laurent FABIUS, Minister für auswärtige Angelegenheiten
- Bernard CAZENEUVE, Staatsminister für europäische Angelegenheiten
- Pascal CANFIN, Staatsminister für Entwicklung
- Yamina BENGUIGUI, Staatsministerin für die Auslandsfranzosen und die Frankophonie

Vincent PEILLON, Minister für Bildung
- George PAU-LANGEVIN, Staatsministerin für Bildungserfolg

Christiane TAUBIRA, Siegelbewahrerin, Ministerin der Justiz
- Delphine BATHO, Staatsministerin bei der Siegelbewahrerin, Ministerin der Justiz

Pierre MOSCOVICI, Minister für Wirtschaft, Finanzen und Außenhandel
- Jérôme CAHUZAC, Staatsminister für Haushalt
- Benoît HAMON, Staatsminister für soziale und solidarische Wirtschaft

Marisol TOURAINE, Ministerin für soziale Angelegenheiten und Gesundheit
- Michèle DELAUNAY, Staatsministerin für Senioren und Pflege
- Dominique BERTINOTTI, Staatsministerin für Familie
- Marie-Arlette CARLOTTI, Staatsministerin für Menschen mit Behinderung

Cécile DUFLOT, Ministerin für die Gleichstellung der Gebietskörperschaften und Wohnungswesen
- François LAMY, Staatsminister für Stadtentwicklung

Manuel VALLS, Minister des Inneren

Nicole BRICQ, Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie
- Frédéric CUVILLIER, Staatsminister für Verkehr und maritime Wirtschaft

Arnaud MONTEBOURG, Minister für den Aufbau der Industrie
- Sylvia PINEL, Staatsministerin für Handwerk, Handel und Tourismus
- Fleur PELLERIN, Staatsministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Innovation und digitale Wirtschaft

Michel SAPIN, Minister für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog

Jean-Yves LE DRIAN, Minister der Verteidigung
- Kader ARIF, Staatsminister für Kriegsveteranen

Aurélie FILIPPETTI, Ministerin für Kultur und Kommunikation

Geneviève FIORASO, Ministerin für Hochschulen und Forschung

Najat VALLAUD-BELKACEM, Ministerin für die Rechte der Frauen, Regierungssprecherin

Stéphane LE FOLL, Minister für Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie

Marylise LEBRANCHU, Ministerin für die Staatsreform, die Dezentralisierung und den öffentlichen Dienst

Victorin LUREL, Minister für die Überseegebiete

Valérie FOURNEYRON, Ministerin für Sport, Jugend, Volksbildung und Vereinswesen

spacer Quelle/ Herausgeber:
Französische Botschaft - Presse- und Kommunikationsabteilung - Pariser Platz 5 – 10117 Berlin - 21. Mai 2012
www.botschaft-frankreich.de

spacer Link/Lien
spacer Französische Flagge La composition du gouvernement de Jean-Marc Ayrault - PDF Datei




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Erstmals seit 17 Jahren zieht wieder ein Sozialist in den Präsidentenpalast ein

Frankreich bekommt einen neuen Präsidenten, er heißt François Hollande. Der 57-Jährige setzte sich am Sonntag in der Stichwahl mit einem Stimmenanteil von etwa 52 Prozent klar gegen den Amtsinhaber durch.
Die Wahlbeteiligung lag bei 80, 34 %. Es handelt sich um ein vorläufiges Ergebnis. Das endgültige Ergebnis der Präsidentschaftswahl wird nach Prüfung der Stimmen vom Verfassungsrat festgestellt und bekannt gegeben.
Nicolas Sarkozy räumte dennoch bereits seine Niederlage ein. Er ist der elfte europäische Staats- oder Regierungschef, der infolge der Wirtschaftskrise sein Amt verliert. Hollande hat angekündigt, er wolle die vor allem von Deutschland verfolgte Sparpolitik nicht unverändert weiterführen, sondern mehr auf Wirtschaftswachstum setzen. SPD und Grüne begrüßten das Wahlergebnis. Es bestätigte die Umfragen, die Hollande seit Monaten den Sieg prophezeit hatten. Nach Jahren mit dem "Hyper-Präsidenten" Nicolas Sarkozy, erhält Frankreich damit ein Staatsoberhaupt, das mit dem Anspruch antritt, ein "normaler" Präsident sein zu wollen. Er werde als Präsident der Republik kein Chef sein, der für sich für alles zuständig fühle, aber für nichts verantwortlich sei, sagte Hollande. In Berlin ist man zuversichtlich, auch mit einem sozialistischen Präsidenten gut zusammenarbeiten zu können.

In einem Land, das politisch seit jeher in zwei fast gleich starke Lager gespalten ist, mit Vorteilen für Konservative und Rechte, kann man sein Wahlergebnis als ordentlich bezeichnen. Hollande hat geschafft, was vor ihm nur Mitterrand (1981 bis 1995) gelungen war: An der Spitze der Französischen Republik steht wieder ein linker, ein sozialistischer Politiker. Tausende Anhänger Hollandes feierten am Abend der Stichwahl auf der Place de la Bastille vor der Parteizentrale der Sozialisten in Paris. Der neue Präsident versprach seinen Landsleuten: "Der Wandel beginnt jetzt."

In Gourdon stimmten 59,83 % der Wahlberechtigten für François Hollande, Nicolas Sarkozy kam auf 40,17 % der abgegebenen Stimmen.

(Quellen: www.welt.de - www.faz.net - http://de.reuters.com - www.sueddeutsche.de - www.botschaft-frankreich.de/
am 06. 05. 2012)





spacer Präsidentschaftswahlen 2012: Resultat des 1. Wahlgangs am 22. April 2012

46.037.545 Wähler und Wählerinnen waren am 22. April 2012 aufgerufen, ihre Stimme beim
1. Wahlgang der Präsidentschaftswahlen für einen der 10 Kandidaten abzugeben.

Dabei vereinigten laut vorläufigem Endergebnis des Innenministeriums Amtsinhaber Nicolas Sarkozy (27,18%) und der
Kandidat der sozialistischen Partei François Hollande (28,63%) die meisten Stimmen auf sich. Am 6. Mai kommt es zur
Stichwahl zwischen diesen beiden Kandidaten um das Amt des Staatspräsidenten. Die Wahlbeteiligung lag bei 79,47%.

spacer Die Ergebnisse (Reihenfolge der Kandidaten durch Los bestimmt)

spacer Eva JOLY 828451 Stimmen 2,31 %
Marine LE PEN 6421773 Stimmen 17,90 %
Nicolas SARKOZY 9753844 Stimmen 27,18 %
Jean-Luc MÉLENCHON 3985298 Stimmen 11,11 %
Philippe POUTOU 411178 Stimmen 1,15 %
Nathalie ARTHAUD 202562 Stimmen 0,56 %
Jacques CHEMINADE 89572 Stimmen 0,25 %
François BAYROU 3275349 Stimmen 9,13 %
Nicolas DUPONT-AIGNAN 644086 Stimmen 1,79 %
François HOLLANDE 10273582 Stimmen 28,63 %


spacer Im Departement Lot ergab sich ein etwas anderes Bild:

spacer Eva JOLY 3046 Stimmen 2,67 %
Marine LE PEN 15376 Stimmen 13,48 %
Nicolas SARKOZY 24447 Stimmen 21,43 %
Jean-Luc MÉLENCHON 16400 Stimmen 14,38 %
Philippe POUTOU 1650 Stimmen 1,45 %
Nathalie ARTHAUD 623 Stimmen 0,55 %
JacquesCHEMINADE 299 Stimmen 0,26 %
François BAYROU10 648 Stimmen 9,33 %
Nicolas DUPONT-AIGNAN 2212 Stimmen 1,94 %
François HOLLANDE 39369 Stimmen 34,51 %

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In Gourdon erhielt der sozialistische Herausforderer François Hollande 36,03 % der Stimmen gegenüber dem amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy mit 23,21 %. Die Kandidatin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen erhielt nur 13,84 % der Stimmen, deutlich weniger als im Landesdurchschnitt. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,02 %.


spacer Französische Flagge Article en français: http://www.botschaft-frankreich.de/spip.php?article6135

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Quelle: Französische Botschaft, Pariser Platz 5, 10117 Berlin - http://www.botschaft-frankreich.de/spip.php?article6135





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Pfeil Programm zum Jubiläum "10 Jahre Städtepartnerschaft Ibbenbüren - Gourdon"

spacer Arbeitskreis Gourdon im Städtepartnerschaftsverein
Wappen Ibbenbüren
Wappen Gourdon


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Seit 2001 ist Ibbenbüren partnerschaftlich mit der französischen Kleinstadt Gourdon-en-Quercy verbunden. Im Südwesten des Nachbarlandes gelegen, lässt der reizvolle Ort die Herzen von Feinschmeckern, Wanderfreunden, Wassersportlern und Kulturbegeisterten höher schlagen. Im Stadtbild von Gourdon sind noch viele Spuren der mittelalterlichen Vergangenheit zu entdecken. Die Umgebung mit den sanften Hügeln und steil abfallenden Felsen über den Flüssen Lot und Dordogne bietet mit vielen Schlössern, Burgen und vorzeitlichen Höhlen attraktive Ausflugsziele.

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 haben die aktiven Mitstreiter des Arbeitskreises Gourdon im Städtepartnerschaftsverein zahlreiche Begegnungen zwischen Bürgern beider Städte zustande gebracht. Durch das Schüleraustauschprogramm mit dem Kepler-Gymnasium, gemeinsame Konzerte von Jugendbands, Sportlertreffen und Begegnungen auf offizieller Ebene in Deutschland und Frankreich haben sich im Lauf der Jahre viele persönliche Beziehungen entwickelt.



spacer Pfeil Das Programm der Festwoche als download > Programm < Deutsch (Word doc. 24 kb)
Pfeil Das Programm der Festwoche als download > Programme < Französisch Französische Flagge (Word doc. 30 kb)


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Festwoche zum Jubiläum

Im Mittelpunkt der Jubiläums-Festwoche vom 30. Juni bis 06. Juli 2011 steht der Besuch einer Jugend-Fußballmannschaft aus Gourdon. Die DJK Arminia richtet am Samstag dem 02. 07. 2011 von 13.00 bis 18.30 Uhr ein Turnier mit den Sportlern aus Gourdon und Vereinen der Region aus. Die französischen Jugendlichen mit ihren Betreuern und Trainern werden bei dem Aufenthalt in der Partnerstadt die Ibbenbürener Gastfreundschaft kennenlernen. Die Eltern der Arminia-Fußballer laden sie ein, das Familienleben mit ihnen zu teilen. Eine Stadtführung, Besuche im Aaseebad, im Kletterwald und im Osnabrücker VfL-Stadion vervollständigen das Besuchsprogramm.

Marie-Odile Delcamp, Bürgermeisterin von Gourdon, wird in Begleitung einer Delegation von Verwaltungs- und Ratsmitgliedern sowie Vertretern des "Comité de jumelage" in Gourdons einzige Partnerstadt kommen. Dabei sein werden seitens der Stadt die Beigeordneten Nathalie Denis und Michel Cammas. Das Partnerschaftskomitee wird von dessen Präsident, Jean-Claude Soulié, und den Mitgliedern André Monbertrand und Maithée Cammas vertreten. Die offiziellen Repräsentanten werden im Rathaus von Bürgermeister Heinz Steingröver empfangen und ebenfalls Gelegenheit haben, Ibbenbüren und das Münsterland kennenzulernen. Es ist der erste Besuch der Bürgermeisterin in der Bergmannsstadt seit ihrem Wahlsieg im März 2008.

Siehe auch unsere Seite > Städtepartnerschaft/Jumelage Ibbenbüren - Gourdon - 2011


Chansons und mehr im Kulturspeicher Dörenthe

Der 20. August ist für alle Freunde des französischen Chansons reserviert. Die Sängerin und Schauspielerin Annette Ziellenbach gastiert im Rahmen der "Kreiskulturnacht" des Kreises Steinfurt mit ihrem Programm "Paris... solange du mich liebst" im Kulturspeicher Dörenthe. In Bildern, Texten und Liedern nimmt Ziellenbach als Reiseführerin Barbara Müller-Chaillot die Zuhörer mit in die schönste Stadt der Welt. Am Klavier wird sie begleitet von Nikolai Thein. Chansons von Edith Piaf oder Jacques Brel werden das Publikum ebenso faszinieren wie Texte von Johann Wolfgang von Goethe oder Kurt Tucholsky über die Stadt der Liebenden. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Kulturspeicher Dörenthe statt. Es wird ein Buffet mit französischen Amuse-gueules (Appetithäppchen) und Wein angeboten.





spacer Pfeil Stellungnahme der französischen Regierung zur Katastrophe in Japan und zu den Konsequenzen für die
spacer Atomanlagen in Frankreich:

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Premierminister François Fillon hat in einer aktuellen Fragestunde der Nationalversammlung am 15.3.2011 zur Katastrophe in Japan und zu den Konsequenzen für die Atomanlagen in Frankreich Stellung genommen.

(…) Zunächst möchte ich im Namen von ganz Frankreich eine Botschaft der Solidarität, der Verbundenheit und der Brüderlichkeit an Japan richten. Frankreich schätzt den Mut des japanischen Volkes, das sich mit einer Würde und einer Besonnenheit aufrecht hält, die unseren Respekt verdienen.

Am dringlichsten wird jetzt humanitäre Hilfe benötigt; 114 Helfer vom Zivilschutz unterstützen vor Ort die Einsatzkräfte. Auf Anfrage der japanischen Regierung bereiten wir seit heute Morgen die Entsendung von Ausrüstung für die Obdachlosenhilfe vor. Frankreich, das den Vorsitz der G20 innehat, wird in den nächsten Stunden unter Federführung des Staatspräsidenten Initiativen zur Hilfe für Japan ergreifen.

Wie Sie bereits gesagt haben, besteht aber auch eine nukleare Dringlichkeit. (…) Unsere wichtigste Pflicht ist die Solidarität mit Japan. In den nächsten Stunden werden Strahlenschutzexperten nach Tokio fliegen. Wir haben der japanischen Regierung Hilfs- und Rettungsausrüstung angeboten und Atomsicherheitsexperten sind bereit, um ihren japanischen Kollegen zur Seite zu stehen. (…)

Außerdem haben wir die Überwachung der radioaktiven Folgen in Kontinentalfrankreich wie in den französischen Überseegebieten verstärkt. Alle Detektoren und Messgeräte des Forschungszentrums IRSN sind aktiviert. Ich möchte unsere Mitbürger darauf hinweisen, dass die Ergebnisse stets auf der Internetseite des IRSN aktualisiert werden. Die Internationale Atomenergie-Organisation wird alle sachdienlichen Informationen zusammenstellen.

Die Lage in Japan bringt eine Debatte über unsere Atompolitik mit sich. In diesem Moment, da die Japaner gegen die Katastrophe ankämpfen, rufe ich zur Verantwortung und Zurückhaltung auf. Alles zu seiner Zeit. Im Moment ist es Zeit für die Solidarität und Unterstützung für das japanische Volk. Anschließend wird es darum gehen, Rückschlüsse aus der Erfahrung zu ziehen; wir müssen die Lehren aus dieser Katastrophe ziehen und die Sicherheit unserer Atomanlagen stärken. Unsere Atomanlagen gehören zu den sichersten, am besten überwachten transparentesten und es wäre ebenso absurd, zu sagen, dass die Atomkraft nach diesem Unfall vor dem Aus steht, wie zu sagen, dass es uns nichts angeht. Wir werden keiner Frage, die dieses Unglück aufwirft, aus dem Weg gehen. (…)

Wir müssen die Geschehnisse in Japan in unseren Überlegungen berücksichtigen. Welcher Erdbebenstärke halten unsere Atomkraftwerke stand? Welchen Hochwasserständen? All das werden wir überprüfen und zwar vollständig transparent. Und in Bezug auf Ihre Frage, die Sicherheitsnachweise der einzelnen Atomkraftwerke in Frankreich werden unter Berücksichtigung der Lehren, die wir aus der Katastrophe von Fukushima ziehen, überprüft und die Ergebnisse vollständig veröffentlicht.

Meine Damen und Herren Abgeordnete, das Unglück von Fukushima führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, immer professioneller mit unseren industriellen Risiken umzugehen und diesen Umgang absolut transparent zu gestalten. Es ruft uns aber auch zu einer menschlichen Solidarität über die Grenzen hinaus auf.(info@botschaft-frankreich.de)


Lire un texte un français: Französische Flagge

http://www.gouvernement.fr/premier-ministre/reponse-du-premier-ministre-aux-deputes-sur-la-situation-au-japon





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Pfeil Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon

Vom 9. bis 13. September 2010 fand in Gourdon eine überregionale Wirtschaftsmesse für Industrie, Handel und Handwerk statt. Zahlreiche Unternehmen aus der gesamten Region präsentierten im Stadtzentrum ihre Angebote. Damit auch der örtliche Einzelhandel davon profitiert, wurde die Messe wieder direkt in die Innenstadt verlegt.

Aus Ibbenbüren fuhren vier Mitglieder des Arbeitskreises Gourdon in die französische Partnerstadt, um an einem eigenen Stand, den das französische "Comité de jumelage" zur Verfügung gestellt hatte, westfälische Spezialitäten zu verkaufen und mit Broschüren, einer Fotogalerie und Computeranimation die Schönheiten Ibbenbürens zu zeigen. Außerdem reiste eine offizielle Delegation der Verwaltung und des Rates mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Gisela Köster nach Gourdon, um Gespräche mit den Vertretern der Partnerstadt und des "Comité de jumelage" über die weitere Zusammenarbeit zu führen. Daran nahmen auch Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins teil. .. mehr >>>





  Pfeil Pressebericht zur Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon

 

Ibbenbüren en invitée d'honneur - Jumelage Französische Flagge

Une première ! Depuis 2001, la ville de Gourdon est jumelée avec celle d'Ibbenbüren, habitants, située près de Brême en Allemagne. Et si 2001 reste un mauvais souvenir en ce qui concerne la foire, en revanche, il demeure excellent sur le plan du jumelage né de l'amitié entre des professeurs français et allemands.
Développé sur la base d'échanges scolaires entre collégiens des deux cités, reçus dans des familles d'accueil, et d'échanges musicaux entre lycéens, le jumelage a franchi une nouvelle étape, en cette année de renouveau de la foire, avec la présence de la cité jumelle sur un stand tenu par quatre bénévoles dont une journaliste de l'Ibbenbürener Volkszeitung. L'occasion de

Schlemmer-Etappe gestern am Stand von Ibbenbüren
 
découvrir un DVD sur la ville et de déguster quelques spécialités culinaires ou lever un verre de bière comme de schnaps.
Etape gourmande, hier,
sur le stand d'Ibbenbüren

Par ailleurs, une délégation de quatre élus d'Ibbenbüren, emmenée par Gisela Kostër, adjointe au maire, et dans laquelle toutes les sensibilités politiques sont représentées, est arrivée mercredi et reste jusqu'à dimanche. But : intensifier le jumelage, en particulier dans le secteur touristique, pour cette ville minière de 50 000 habitants.
Jean-Claude Soulié, président du comité de jumelage, et son équipe, ainsi que le comité de la foire et la municipalité de Gourdon ont concocté un programme fourni : visite des grottes de Couniac hier, réception en mairie ce matin, visite guidée de Gourdon, visite d'un élevage de canard à la Ferme du Larcher à Labastide-Murat, visite de Sarlat et d'une partie de la vallée de la Dordogne. Et la découverte de plusieurs restaurants de Gourdon. Le jumelage a vraiment du bon…


Quelle: LaDepeche.fr - Accueil " Grand Sud " Lot - Publié le 10/09/2010 03:49
<FONT COLOR="#333333">LaDepeche.fr </FONT>
  http://www.ladepeche.fr/article/2010/09/10/903895-Ibbenburen-en-invitee-d-honneur.html  


Ibbenbüren als Ehrengast - Städtepartnerschaft

Eine Premiere! Seit 2001 ist die Stadt Gourdon mit der Stadt Ibbenbüren, in der Nähe von Bremen in Deutschland gelegen, städtepartnerschaftlich verbunden.
Und während das Jahr 2001 in Bezug auf die Messe in schlechter Erinnerung blieb, ist es im Gegensatz dazu exzellent auf dem Gebiet der Städtepartnerschaft, die aus der Freundschaft zwischen französischen und deutschen Lehrern entstand.
Die Städtepartnerschaft entwickelte sich durch Begegnungen von Schülern beider Städte, die in Gastfamilien untergebracht waren und gegenseitige musikalische Austausche.

Schlemmer-Etappe gestern am Stand von Ibbenbüren
 
Schlemmer-Etappe gestern am Stand von Ibbenbüren

In diesem Jahr der Neubelebung der Messe hat die Partnerschaft mit der Anwesenheit der Partnerstadt an einem Stand, den vier Ehrenamtliche, darunter eine Mitarbeiterin der "Ibbenbürener Volkszeitung" unterhielten, eine neue Etappe erreicht. Es gab Gelegenheit, die Stadt auf einer DVD zu entdecken, einige kulinarische Spezialitäten zu verkosten und ein Glas Bier oder Schnaps zu heben.
Darüberhinaus reiste am Mittwoch eine von der stellvertretenden Bürgermeisterin Gisela Köster geleitete Delegation, in der das gesamte politische Spektrum vertreten ist, mit vier Abgeordneten aus Ibbenbüren an. Sie bleibt noch bis Sonntag. Ziel: Die Partnerschaft zu der Bergbaustadt mit 50 000 Einwohnern zu intensivieren, insbesondere auf dem Gebiet des Tourismus.

Jean-Claude Soulié, Präsident des Städtepartnerschaftskomitees und seine Mannschaft, das Komitee der Messe und die Stadtverwaltung von Gourdon haben dafür ein Programm zusammengestellt: Besuch der Grotten von Couniac (Cougnac) gestern, Empfang im Rathaus heute morgen, Stadtführung in Gourdon, Besuch der Gänsefarm Larcher in Labastide-Murat, Besuch von Sarlat und eine Fahrt ins Tal der Dordogne. Und die Entdeckung mehrerer Restaurants in Gourdon. Die Städtepartnerschaft hat wahrlich gute Seiten...


DDM, B.-H. S.-P. (Übersetzung: Brigitte Striehn)

Quelle: LaDepeche.fr - Accueil " Grand Sud " Lot - Publié le 10/09/2010 03:49
<FONT COLOR="#333333">LaDepeche.fr </FONT>
  http://www.ladepeche.fr/article/2010/09/10/903895-Ibbenburen-en-invitee-d-honneur.html  




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Pfeil Industrie- und Handwerksmesse in Gourdon im September 2010

Vom 9. bis 13. September 2010 findet in Gourdon eine überregionale Messe für Industrie, Handel und Handwerk statt. Sie soll ein Schaufenster für die gesamte Region darstellen, zahlreiche Unternehmen aus dem Quercy werden im Stadtzentrum ihre Angebote präsentieren. Damit auch der örtliche Einzelhandel davon profitiert, wurde die Messe wieder direkt in die Innenstadt verlegt.


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Aus Ibbenbüren fahren einige Mitglieder des Arbeitskreises Gourdon in die französische Partnerstadt, um an einem Stand im Stadtzentrum westfälische Spezialitäten zu verkaufen und mit einer Fotogalerie und Computeranimation die Schönheiten Ibbenbürens zu zeigen. Außerdem reist eine offizielle Delegation der Verwaltung und des Rates mit Bürgermeister Heinz Steingröver nach Gourdon, um Gespräche mit den Vertretern der Partnerstadt und des "Comité de jumelage" über die weitere Zusammenarbeit zu führen. Daran werden auch Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins teilnehmen.


spacer En savoir plus:
http://www.ladepeche.fr/article/2010/03/02/787891-Gourdon-Gourdon-va-renouer-avec-sa-foire-exposition.html




Pfeil Le Clézio erhält Literatur-Nobelpreis Französische Flagge


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Der französische Schriftsteller Jean-Marie Gustave Le Clézio erhält den diesjährigen Nobelpreis für Literatur. Dies teilte die Königliche Akademie in Stockholm am 09. 10. 2008 mit.

Die Jury würdigte den 68-jährigen als "Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, dem Erforscher einer Menschlichkeit außerhalb und unterhalb der herrschenden Zivilsation". Le Clézio gehörte in diesem Jahr zu dem erweiterten Favoritenkreis.

Der 1940 in Nizza geborene Schriftsteller Le Clézio ist einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller der Gegenwart. Er studierte am "Collège littéraire universitaire" in Nizza und promovierte in Literaturwissenschaften.1963 erhielt er für sein Buch "Das Protokoll" ("Procès-verbal") den Prix Renaudot. Er verfasste mehr als 30 Romane, Novellen und Essays, darunter zwei Übersetzungen indischer Mythologie.

Quelle: www.focus.de





Pfeil Städtepartnerschaftsverein - Treffen mit französischen Schülern, Musikern und Taijiquan-Sportlern - Französische Flagge


Lundi 14. Avril - Ankunft am Montagabend in Ibbenbüren - 14.04.2008 Französische Flagge


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Lundi 14. Avril - Ankunft am Montagabend in Ibbenbüren - 14.04.2008
Lundi 14. Avril - Ankunft am Montagabend in Ibbenbüren - 14.04.2008
Lundi 14. Avril - Ankunft am Montagabend in Ibbenbüren - 14.04.2008
 
Nach einer langen Reise kam die Gruppe
von Schülern, Musikern und Sportlern aus
Gourdon am Montagabend in Ibbenbüren an


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Bernd Wendker und Marielle Vaunois   kümmerten sich darum, dass alle  schnell ihre Gastgeber fanden
Herzliche Willkommensgrüße für  die Delegation aus Gourdon
Herzliche Willkommensgrüße für  die Delegation aus Gourdon
 
Bernd Wendker und Marielle Vaunois
kümmerten sich darum, dass alle
schnell ihre Gastgeber fanden
Herzliche Willkommensgrüße für
die Delegation aus Gourdon
Herzliche Willkommensgrüße für
die Delegation aus Gourdon


Mardi 15. Avril/Dienstag - 15. April 2008 Französische Flagge


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it Brigitte Striehn vom Stadtführer-Team machten  die Gäste aus Gourdon am Dienstag einen Rundgang durch Ibbenbüren
Die Gruppe aus Gordon wurde von  Bürgermeister Heinz Steingröver im Rathaus empfangen
Marielle Vaunois, Jean-Claude Soulliet und  Claudette Signac aus Gourdon überreichten Bürgermeister  Heinz Steingröver ein Geschenk aus der Partnerstadt
 
Mit Brigitte Striehn vom Stadtführer-Team
machten die Gäste aus Gourdon am
Dienstag einen Rundgang durch Ibbenbüren
Die Gruppe aus Gordon wurde von
Bürgermeister Heinz Steingröver
im Rathaus empfangen
Marielle Vaunois, Jean-Claude Soulliet
und Claudette Signac aus Gourdon
überreichten Bürgermeister Heinz
Steingröver ein Geschenk aus der Partnerstadt


Jeudi 17. Avril/Donnerstag - 17. April 2008 Französische Flagge


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Im Bergbaumuseum
Im Bergbaumuseum
Im Bergbaumuseum
 
Im Bergbaumuseum
Im Bergbaumuseum
Im Bergbaumuseum

spacer Am Donnerstag stand ein Besuch im Bergbaumuseum auf dem Programm. Hans Röhrs und Christian Israel beeindruckten
die Gäste mit der Vorführung der riesigen Maschinen. Dabei wurde der schwere Alltag der Bergleute unter Tage sehr
anschaulich vermittelt.


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In Workshops am Nachmittag konnten  Grundzüge von Taijijuan erlernt werden
Die Musiker probten fleißig  für das Abschlusskonzert
Zur Entspannung wurde ein  Yoga-Kurs angeboten
 
In Workshops am Nachmittag konnten
Grundzüge von Taijijuan erlernt werden
Die Musiker probten fleißig
für das Abschlusskonzert
Zur Entspannung wurde ein
Yoga-Kurs angeboten


Vendredi 18. Avril/Freitag - 18. April 2008 Französische Flagge


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Schüler der Musikschule aus Gourdon geben Kostproben traditioneller französischer Musik
Auf dem Wochenmarkt  in Ibbenbüren
Aktion des Fördervereins  Stadtmuseum Ibbenbüren
 
Schüler der Musikschule aus Gourdon geben Kostproben traditioneller französischer Musik
Auf dem Wochenmarkt
in Ibbenbüren
Aktion des Fördervereins
Stadtmuseum Ibbenbüren


spacer Am Freitag zeigten Schüler der Musikschule aus Gourdon einige Kostproben traditioneller französischer Musik auf dem Wochenmarkt in Ibbenbüren. Sie gesellten sich zu einer Aktion des Fördervereins Stadtmuseum, der in einer feierlichen Zeremonie alte Dokumente der Fastnacht Central übernahm.


Samedi 19. Avril/Samstag - 19. April 2008 Französische Flagge


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Im Kletterwald
Im Kletterwald
Im Kletterwald
 
Im Kletterwald
Im Kletterwald
Im Kletterwald

spacer Nach einer arbeitsreichen Woche mit vielen Workshops, Konzerten und Aufführungen durften sich die mutigsten Schüler aus Ibbenbüren und Gourdon im Kletterwald durch die Bäume hangeln.


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Abreise am späten Samstagabend
Abreise am späten Samstagabend
Abreise am späten Samstagabend
       

spacer Bei der Abreise am späten Samstagabend gab es noch einmal viele Umarmungen und Küsschen für die neuen Freunde aus
der französischen Partnerstadt.


Dimanche 20. Avril/Sonntag - 20. April 2008 Französische Flagge


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Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille
Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille
Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille
 
Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille
Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille
Ankunft in Gourdon - Foto Sophie Trosseille


spacer Am Sonntagabend ist der Bus mit den französischen Gästen wohlbehalten wieder in Gourdon angekommen. Nach einer
Woche Sonnenschein in Ibbenbüren wurden sie dort mit Regen und kühlen Temperaturen begrüßt.





Pfeil Ein Hauch von Provence in Laggenbeck
Kochmütze
9. April 2008


Eine Gruppe von Landfrauen aus Laggenbeck ist immer auf der Suche nach neuen Ideen für ihre Kochabende. Bereits im Februar hatte die Leiterin, Elisabeth Himstedt, auf der Homepage des Städtepartnerschaftsvereins entdeckt, dass Ibbenbüren eine Partnerstadt in Frankreich hat. Sie rief Brigitte Striehn an und fragte an, ob aus der Arbeitsgruppe Gourdon jemand einen französischen Abend mitgestalten würde. Nach einer Vorbereitungsphase, in der Rezepte vorschlagen und beraten wurden, konnte am 9. April 2008 die Arbeit mit Bratpfanne und Kochlöffel beginnen. Elisabeth Himstedt hatte die Zutaten eingekauft und Brigitte Striehn die Rezepte zusammengestellt. Gemeinsam ging es an die Arbeit. An mehreren Tischen wurden in der Küche der Hauptschule Laggenbeck Kartoffeln geschält, Gemüse geschnipselt und Brotteig geknetet. Eine zweite Gruppe deckte inzwischen den Tisch mit provenzalischen Tischdecken und passenden Servietten. An die Wände wurden blau-weiß-rote Wimpelketten und Girlanden gehängt, so dass der nüchterne Raum ein gemütliches Aussehen erhielt.



Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
Französischer Kochabend  in  Laggenbeck
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Es dauerte einige Zeit, bis alles fertig war und der knackige Nizza-Salat als erster Gang auf dem Tisch stand. Das südfranzösisch-provenzalische Menü fand in allen Punkten großen Anklang. Kleinere Pannen, wie das zu krümelige Brot, konnten leicht behoben werden. Bis auf die in Gänsefett geschmorten Bratkartoffeln "Pommes de terres sarladaises" war es ein leichtes Menü mit viel Gemüse und frischen Kräutern. Dazu schmeckte ein roter Bordeaux aus einem privaten Weinkeller in Gourdon, den es in keinem Supermarkt zu kaufen gibt. Für alle Teilnehmerinnen gab es als Mitbringsel ein Rezept für Kräuteröl und -essig mit mediterranen Kräutern. Brigitte Striehn vom Städtepartnerschaftsverein freute sich über ein niedliches Stoffschaf, das ihr als Geschenk überreicht wurde.



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(alle Mengenangaben für vier Personen)

spacer Das Menü des Abends: Vorspeise - Entrée Nizza-Salat - Salade niçoise

  Zutaten:
1 Kopfsalat oder ½ Eisbergsalat
1 grüne Salatgurke
4 kleine Schalotten oder Zwiebeln
12 schwarze Oliven
Rotweinessig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

6 mittelgroße Rispentomaten
je 1 grüne und gelbe Paprikaschote
1 Knoblauchzehe
1- 2 Stängel Bohnenkraut
Olivenöl


250 g grüne Bohnen
3 hartgekochte Eier
200 g Thunfisch in Salzlake oder in Öl
mittelscharfer Senf
Salz


spacer Nach Belieben frische mediterrane Kräuter wie Basilikum oder Thymian.


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Zubereitung: Eier hart kochen, abschrecken. Die Bohnen waschen, putzen, halbieren und in Salzwasser mit ½ TL Bohnenkraut ca. 12 Minuten bissfest kochen, danach in eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Die Tomaten waschen, Stielansatz wegschneiden, achteln und leicht salzen. Paprika waschen, putzen und in kleine Streifen schneiden. Salatgurke unter fließendem Wasser kräftig abbürsten, längs halbieren, dann in Scheiben schneiden. Schalotten sehr fein hacken. Knoblauch pellen und halbieren, mit einer Knoblauchhälfte eine große Salatschüssel ausreiben, die andere Hälfte pressen und mit den sehr fein gehackten Schalotten, Senf, Rotweinessig, etwas Salz und Pfeffer gut verrühren.
Danach schluckweise mit dem Schneebesen Olivenöl in die Salatsauce einarbeiten. Thunfisch und Oliven abtropfen lassen. Den Thunfisch mit zwei Gabeln auseinander zupfen, dann die klein geschnittenen Tomaten und Paprika dazu geben, alles vorsichtig unter die Salatsauce heben und 10 Minuten ziehen lassen. In dieser Zeit Kopfsalat waschen, trocken schleudern, in Blätter zerlegen und Teller oder Schüssel damit auslegen. Alle Salatzutaten nochmals mischen, auf die Teller verteilen, zuletzt Ei-Achtel und schwarze Oliven darüber verteilen.



spacer Fleischgericht - Viande Geschnetzeltes Schweinefilet provenzalisch - Filet de porc à la provençale  

spacer Zutaten:
1 kg Schweinefilet (oder Schnitzel)
200 g Sahne oder Crème fraîche
Salz
frische Petersilie

Olivenöl
100 g frische Champignons
Pfeffer


2 Zwiebeln
1 - 2 kleine Zucchini
Kräuter der Provence
(Thymian, Rosmarin, Estragon),


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Zubereitung: Fleisch in Streifen schneiden, in Olivenöl anbraten. Zwiebelringe dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen und etwa 20 Minuten schmoren. Sahne zugeben und die geputzten und in Scheiben oder Viertel geschnittenen Champignons und Zucchini dazugeben. Fertiggaren, abschmecken und mit frischer Petersilie bestreuen.

Als Beilage passen Naturreis, eine Mischung aus Langkorn- und Wildreis oder Kartoffeln aus Sarlat - Pommes de terres sarladaises.



spacer Kartoffeln nach südwestfranzösischer Art - Pommes de terres sarladaises

spacer Zutaten:
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffe

150 g Gänseschmalz

1 Knoblauchzehe

frische Petersilie.


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Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden oder hobeln. Eine große Pfanne mit der Knoblauchzehe ausreiben, die Kartoffelscheiben im Gänsefett schmoren, salzen, mit frischer Petersilie bestreuen.



spacer Gemüsebeilagen zum Hauptgericht - Légumes - Geschmortes Gemüse - Ratatouille

spacer Zutaten:
1 Aubergine
4 Tomaten
Zucker

1 Zucchino
1 Gemüsezwiebel
Olivenöl

1 Möhre
3 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

2 rote Paprika
frisch gehackte Kräuter
(Rosmarin, Thymian, Petersilie),


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Zubereitung: Für das Ratatouille das ganze Gemüse sorgfältig waschen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Die Tomaten eventuell vorher schälen. Die Kräuter waschen und hacken. In einer Pfanne zuerst die Karotten scharf anbraten. Sobald die Karotten Farbe bekommen haben, in einen großen Topf geben, der auf kleiner Flamme steht. Als nächstes die Paprika, dann die Zucchini, die Zwiebel und zuletzt die Aubergine anbraten und das geröstete Gemüse jeweils mit in den Topf geben. Dann die Tomatenstücke, den zerdrückten Knoblauch und eine Prise Zucker zugeben. Solange köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist (ca. 20-30 Minuten). Die Kräuter hinzugeben und mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.



spacer Provenzalische Bohnen - Haricots verts à la provençale


spacer Zutaten:
500 g grüne Bohn
Kräuter der Provence

Olivenöl
Salz und Pfeffer

3 Zehen frischer Knoblauch
-


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Zubereitung: Grüne Bohnen waschen putzen und tropfnass in einen Topf mit dickem Boden geben. Mit ein wenig Olivenöl begießen und so "im eigenen Saft" schmoren lassen. Nach 10 Minuten Knoblauchscheibchen, Kräuter der Provence, Salz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack hinzufügen und bis zur gewünschten Festigkeit fertig garen.



spacer Nachtisch - Dessert - Schokoladenkuchen - Delice de chocolat

spacer Zutaten:
4 Eier
150 g Zucker
Puderzucker

150 g Butter
2 EL Mehl


200 g Bitterschokolade
100 g Mandeln gemahlen oder Haselnüsse



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Zubereitung: Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Butter und Schokolade schmelzen. Eigelb mit Zucker schaumig weiß schlagen, dann Schokoladenbutter, Mehl und Mandeln zugeben. Eischnee unterziehen. In eine gefettete runde Backform gießen (Durchmesser ca. 22 cm). Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad 20 Minuten backen. Der Kuchen ist heiß innen noch flüssig.
Den Kuchen noch warm mit Puderzucker bestäubt servieren oder auskühlen lassen und mit Schokoladenguss überziehen.



spacer Nussbrot - Pain aux noix

spacer Zutaten für 2 Brote à 500 g
400 ml Milch
350 g grob gehackte Walnüsse

600 g Mehl
2 Päckchen Backpulver

150 g Zucker
2 Eier und 1 Prise Salz


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Zubereitung: Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen, Eier zufügen, alles mit dem Elektromixer gut vermengen. Erst die Milch, dann die Nüsse zufügen. Eine Brot- oder Kuchenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben. Eine Stunde im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad backen.



spacer (alle Mengenangaben für vier Personen) Rezept als Word doc. Download - (28 kb)


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Guten Appetit - Bon Appétit!
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spacer Brigitte Striehn - Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren - Arbeitsgruppe Gourdon





Pfeil Neue Bürgermeisterin in Gourdon - Madame Le Maire - Marie-Odile Delcamp

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Am 9.März 2008 fand in Frankreich der erste Wahlgang der Kommunalwahlen und der Kantonalwahlen statt.


Marie-Odile Delcamp ist die neue Bürgermeisterin von Gourdon. Sie gehört der Sozialistischen Partei (PS) an und löst Arlette Feixa (Partei UMP) ab. Bei den Kommunalwahlen 2008 war sie im ersten Wahlgang mit einem Vorsprung von 500 Stimmen erfolgreich. Die Unterpräfektur folgt damit dem Landestrend und rückt wieder nach links. An der Spitze einer Liste der Vereinigten Linken profitierte Marie-Odile Delcamp von einer territorialen Kampagne, die sich für eine Ablösung von Arlette Feixa stark gemacht hatte. Foto: © Brigitte Striehn 2008

Madame Le Maire - Marie-Odile Delcamp
Marie-Odile Delcamp


spacer Resultate des ersten Wahlgangs der Kommunal- und Kantonalwahlen 2008

RESULTATS DES ELECTIONS MUNICIPALES 2008
LOT(46) - Gourdon


Link/Lien
http://www.interieur.gouv.fr/sections/a_votre_service/resultats-elections



Pfeil Nächstes Treffen der Arbeitsgruppe Gourdon:
Pfeil Nächstes Treffen - Städtepartnerschaftsverein:




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Aktualisiert: - 05-08-2016 © 2005-2016 - Brigitte Striehn - Alle Rechte vorbehalten.- Sitemap - Haftung - Impressum
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